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Start Aus den Feuerwehren Ausbildung Übung: Bruchlandung des NAH

Übung: Bruchlandung des NAH

ST/Hartberg: Bruchlandung des Notarzthubschraubers aufgrund Turbinenausfall auf dem Flugplatz des LKH Hartberg…. Lautete die Übungsannahme einer großangelegten Alarmübung der Stadtfeuerwehr Hartberg, des Notarztteams Hartberg, des Roten Kreuzes und den Technikern des Landeskrankenhauses Hartberg. Nachdem am 19.11. bereits am Hubschrauberstützpunkt Oberwart eine theoretische Ausbildung zum Thema Luftfahrzeugunfall stattgefunden hat, mußten die Kräfte der FF Hartberg nun diese Lehrinhalte anläßlich einer Alarmübung in die Praxis umsetzen. Da bekanntlich die Start- und Landephasen zu den problematischsten Momenten bei einem Hubschrauberflug zählen und sich ein Ausfall einer Turbine bei diesen Manövern fatal auswirken könnte, wurde dieses Szenario für die Alarmübung gewählt.


Um 14 Uhr wurde Florian Hartberg vom LKH Hartberg über eine Bruchlandung des Notarzthubschraubers Christophorus 16 in Hartberg alarmiert.

Um 14.01 Uhr wurde die FF Hartberg mittels Sirene alarmiert.

Schon um 14.06 Uhr trafen – aufgrund der geringen Entfernung vom Rüsthaus zum LKH – RLFA 2000 und KDO Hartberg am Einsatzort ein.

Nach Erkundung wurde sofort mit der Menschrettung, der 4 im Hubschrauber eingeschlossenen Personen (Pilot, Sanitäter, Notarzt und liegender Patient) unter Schwerem Atemschutz begonnen. Mittels Brechwerkzeug und hydraulischem Rettungsgerät könnte im Ernstfall ein Zugang zum Hubschrauber geschaffen werden.
Weiters wurde mittels Schaumrohr und HD Rohr die Brandbekämpfung ebenfalls unter Schwerem Atemschutz durchgeführt.

Eine technische Einsatzleitung, bestehend aus Einsatzleiter Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei und Verantwortlichen des LKH Hartberg wurde errichtet, mit der Flugsicherheitsbehörde Austro Control wurde telefonisch Kontakt gehalten.

Im Minutentakt trafen die weiteren Fahrzeuge der FF Hartberg am Einsatzort ein

Aufträge:
TLFA 4000: Schutz der Fassade des LKH Hartberg mittels 2 C Rohren
GSF: Abdichten des Oberflächenwasserkanals, sodaß kein mit Kerosin kontaminiertes Löschwasser eindringen kann
SRF: Mithilfe bei der Personenbergung
LFA: Wasserversorgung der beiden wasserführenden Fahrzeuge vom Hydranten und Errichtung des Atemschutz Sammelplatzes in der Rettungszufahrtshalle.

Bei der Übung zeigte sich, die durch mehrere Übungen bereits geschulte – gute Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des LKH Hartberg und den Einsatzorganisationen.

Bei der Schlußbesprechung im Speisesaal des LKH Hartberg dankte unter anderem Übungsbeobachtger OBR Franz Hauptmann den Einsatzkräften, dem LKH Hartberg und dem Team der ÖAMTC Flugrettung, vor allem Capt. Walllner für die gute Zusammenarbeit bei Übungen und im Ernstfall.

Eingesetzt:
FF Hartberg mit: KDO, RLFA 2000, TLFA 4000, SRF, GSF, LFA mit 26 Mann
Rotes Kreuz und Notarztteam
Polizeiinspektion Hartberg
Techniker des LKH Hartberg
Notarztteam des Christophorus 16 aus Oberwart
 

 

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