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Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Vollbrand eines Jagdhauses auf 600 Meter Seehöhe
Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Vollbrand eines Jagdhauses auf 600 Meter Seehöhe
Vollbrand eines Jagdhauses auf 600 Meter Seehöhe
N/In den Abendstunden des 28. Dezember 2009 wurde um ca. 17:30 Uhr über Notruf 122 in der Bezirksalarmzentrale Baden ein Brand eines Jagdhauses in Furth/Triesting am sogenannten Guglhof gemeldet. Dabei konnte dem diensthabenden Leitstellendisponenten mitgeteilt werden, dass es sich bereits um einen Vollbrand des Gebäudes handelte, sicherlich gleich der ganze Unterabschnitt benötigt wird und die beste Zufahrt über Eberbach sei. Sofort wurde laut Meldebild Wohnhausbrand (Alarmstufe B3) die zuständige Freiwillige Feuerwehr Furth/Triesting sowie die Feuerwehren aus Weissenbach, Berndorf (mit der Drehleiter), Altenmarkt, Nöstach und Pottenstein (mit dem Atemluftfahrzeug) alarmiert.Das Jagdhaus wird zwar bewohnt aber zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich der Pächter auf der Pirsch. Dieser hatte aber auch den Brand bemerkt und eilte zum Haus zurück.
Bei dem Gebäude handelte es sich um ein zweistöckiges, zum größten Teil aus Holz, gebautes Jagdhaus. Das Objekt befindet sich auf dem südostseitigen Hang des sogenannten Schöneberges auf einer Seehöhe von ca. 600 Meter. Die Zufahrt ist nur über kilometerlange Forstwege möglich. Obwohl die Einsatzkräfte relativ rasch am Brandort eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf das Dach weiter ausgebreitet.
Da beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften bereits bekannt war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, konnte sofort mit der direkten Brandbekämpfung begonnen werden. Meterhohe Flammen schlugen bereits aus einer Seite des Dachstuhles.
Nachrückende Einsatzkräfte begannen mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung, die einerseits von einem naheliegenden 18m “ großem Wasserreservoir und mit in der Zwischenzeit genügend vorhandenen Tanklöschfahrzeugen sichergestellt werden konnte. Der Atemschutzsammelplatz wurde bei einem Nachbarobjekt aufgebaut. Nachdem das Drehleiterfahrzeug der FF Berndorf am Einsatzort eingetroffen war, konnte dieses auf einem Weg oberhalb des Gebäudes in Stellung gebracht werden. Über die Drehleiter wurde dann die Brandbekämpfung von Oben mittels Wasserwerfer in Angriff genommen. Hier war es nun auch möglich die Dachhaut mit einem Feuerhaken zu öffnen um auch an schwer zugängliche Brandherde zu gelangen. Über einen umfassenden Außenangriff und in Folge durch einen Innenangriff wurden 6 C-Löschleitungen, eine Hochdrucklöschleitung, sowie ein Wasserwerfer vorgetragen.
Gegen ca. 19:00 Uhr konnte dann der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Nun wurden auch Löschleitungen unter Atemschutz über Schiebeleitern direkt auf das Dach vorgenommen um mit den Nachlöscharbeiten beginnen zu können.
Der Brand dürfte aus noch unbekannter Ursache im Bereich des Erdgeschoßes ausgebrochen sein. Aufgrund des Ausmaßes des Brandes und der unklaren Brandursache wurde zur Brandursachenerforschung ein Brandsachverständiger des Bundeskriminalamtes angefordert. Der Termin der Begutachtung wird am 29.12.2009 stattfinden. Verletzt wurde niemand bei dem Brand.
Umliegende Gebäude waren aufgrund des ausreichenden Abstandes zum Brandobjekt nicht gefährdet. Die niedrige Außentemperatur und die witterungsbedingte feuchte Umgebung verhinderte ein Übergreifen des Brandes durch Funkenflug auf den unmittelbar angrenzenden Wald.
Während der direkten Brandbekämpfung standen 6 Freiwillige Feuerwehren mit 120 Feuerwehrleuten und 21 Fahrzeugen unter der Leitung des örtlichen Einsatzleiters Kommandant Oberbrandinspektor Franz Krenn von der FF Furth im Einsatz. Mehrere Atemschutztrupps konnten über den perfekt eingespielten Atemschutzsammelplatz mit neuer Atemluft versorgt werden. Mit der Besatzung des Kommandofahrzeug der FF Berndorf-Stadt wurde die örtliche Einsatzleitung optimal bei der Lageführung und Einsatzabwicklung unterstützt.
Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Bertel kam ebenfalls zur Einsatzstelle um sich einen direkten Überblick verschaffen zu können. Ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuz Weissenbach stand während des ganzen Einsatzes vor Ort für die Einsatzkräfte in Bereitschaft.
Gegen ca.20:30 Uhr konnte die meisten Feuerwehreinsatzkräfte wieder abrücken. Eine Brandwache wurde von der örtlichen Feuerwehr Furth gestellt.
wStefan Schneider
Bei dem Gebäude handelte es sich um ein zweistöckiges, zum größten Teil aus Holz, gebautes Jagdhaus. Das Objekt befindet sich auf dem südostseitigen Hang des sogenannten Schöneberges auf einer Seehöhe von ca. 600 Meter. Die Zufahrt ist nur über kilometerlange Forstwege möglich. Obwohl die Einsatzkräfte relativ rasch am Brandort eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf das Dach weiter ausgebreitet.
Da beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften bereits bekannt war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, konnte sofort mit der direkten Brandbekämpfung begonnen werden. Meterhohe Flammen schlugen bereits aus einer Seite des Dachstuhles.
Nachrückende Einsatzkräfte begannen mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung, die einerseits von einem naheliegenden 18m “ großem Wasserreservoir und mit in der Zwischenzeit genügend vorhandenen Tanklöschfahrzeugen sichergestellt werden konnte. Der Atemschutzsammelplatz wurde bei einem Nachbarobjekt aufgebaut. Nachdem das Drehleiterfahrzeug der FF Berndorf am Einsatzort eingetroffen war, konnte dieses auf einem Weg oberhalb des Gebäudes in Stellung gebracht werden. Über die Drehleiter wurde dann die Brandbekämpfung von Oben mittels Wasserwerfer in Angriff genommen. Hier war es nun auch möglich die Dachhaut mit einem Feuerhaken zu öffnen um auch an schwer zugängliche Brandherde zu gelangen. Über einen umfassenden Außenangriff und in Folge durch einen Innenangriff wurden 6 C-Löschleitungen, eine Hochdrucklöschleitung, sowie ein Wasserwerfer vorgetragen.
Gegen ca. 19:00 Uhr konnte dann der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Nun wurden auch Löschleitungen unter Atemschutz über Schiebeleitern direkt auf das Dach vorgenommen um mit den Nachlöscharbeiten beginnen zu können.
Der Brand dürfte aus noch unbekannter Ursache im Bereich des Erdgeschoßes ausgebrochen sein. Aufgrund des Ausmaßes des Brandes und der unklaren Brandursache wurde zur Brandursachenerforschung ein Brandsachverständiger des Bundeskriminalamtes angefordert. Der Termin der Begutachtung wird am 29.12.2009 stattfinden. Verletzt wurde niemand bei dem Brand.
Umliegende Gebäude waren aufgrund des ausreichenden Abstandes zum Brandobjekt nicht gefährdet. Die niedrige Außentemperatur und die witterungsbedingte feuchte Umgebung verhinderte ein Übergreifen des Brandes durch Funkenflug auf den unmittelbar angrenzenden Wald.
Während der direkten Brandbekämpfung standen 6 Freiwillige Feuerwehren mit 120 Feuerwehrleuten und 21 Fahrzeugen unter der Leitung des örtlichen Einsatzleiters Kommandant Oberbrandinspektor Franz Krenn von der FF Furth im Einsatz. Mehrere Atemschutztrupps konnten über den perfekt eingespielten Atemschutzsammelplatz mit neuer Atemluft versorgt werden. Mit der Besatzung des Kommandofahrzeug der FF Berndorf-Stadt wurde die örtliche Einsatzleitung optimal bei der Lageführung und Einsatzabwicklung unterstützt.
Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Bertel kam ebenfalls zur Einsatzstelle um sich einen direkten Überblick verschaffen zu können. Ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuz Weissenbach stand während des ganzen Einsatzes vor Ort für die Einsatzkräfte in Bereitschaft.
Gegen ca.20:30 Uhr konnte die meisten Feuerwehreinsatzkräfte wieder abrücken. Eine Brandwache wurde von der örtlichen Feuerwehr Furth gestellt.
wStefan Schneider
www.bfkdo-baden.com