Objektiv Medien Service
Anmeldung
Webshop
Ecomed Fachverlag
Kohlhammer Fachbücher
Strahlenschutz-Broschüre
Gefahrgut-Helfer
Edition FO
Zeige alle Produkte |
|
|
Erweiterte Suche |
|
| Warenkorb zeigen | |
|
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
|
Start
Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Baum stürzte in Stromleitung
Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Baum stürzte in Stromleitung
Baum stürzte in Stromleitung
K/Hermagor: Bei Schlägerungsarbeiten im Auwald, einen Kilometer südlich der Ortschaft Micheldorf bei Egg, Nähe des Gailufers bei der Egger Gailbrücke, stürzte am Samstag, dem 14.November 2009, ein gefällter Eschenbaum in eine 110-Kilovolt-Leitung der Stromversorgungsschiene Vorderberg – Hermagor. Dadurch entstand ein kleiner Entstehungsbrand im Bodenbereich und Astwerk. Die Rauchentwicklung wurde auch von einigen Bewohnern der Ortschaft Micheldorf bemerkt und durch sie die LAWZ verständigt. Die Flammen erloschen aber nach und nach von selbst. Nach erfolgter Alarmierung um 11.23 Uhr durch die LAWZ, wurde Sirenenalarm bei den Feuerwehren Egg und Hermagor ausgelöst, parallel dazu auch der Notdienst von Kelag Netz-Kärnten, verständigt. Die in Kürze am Einsatzort eintreffenden Einsatzmannschaften riegelten nach erfolgter Erkundung durch OBI Wolfgang Mick von der FF Egg die Einsatzstelle im Umkreis von 60 Metern für jedermann ab. Ebenfalls, fast Zeitgleich mit dem Eintreffen der Feuerwehren, war auch ein Mitarbeiter von Kelag Netz, Stützpunkt Hermagor, vor Ort und beaufsichtigte die befehligten Maßnahmen des Einsatzleiters.
Nach Eintreffen des diensthabenden Störungstrupps von Kelag Netz - Kärnten, welcher mit zwei Fahrzeugen und 3 Mann an der Einsatzstelle eintraf, konnten nach eineinhalb Stunden, die Absperrmaßnahmen der Feuerwehren aufgehoben werden.
Nach Eintreffen des diensthabenden Störungstrupps von Kelag Netz - Kärnten, welcher mit zwei Fahrzeugen und 3 Mann an der Einsatzstelle eintraf, konnten nach eineinhalb Stunden, die Absperrmaßnahmen der Feuerwehren aufgehoben werden.
Gottlob kam auch keine Person zu Schaden. Hier gibt es immer wieder Unfälle mit dem Spannungstrichter bei Stromunfällen.
Anzumerken sei bei diesem Einsatz der wertvolle Informationsfluss seitens der LAWZ, (Verständigung des Störungsdienstes von Kelag Netz), wobei aber auch immer wieder auf die noch vorhandene Stromschlaggefahr vor Ort aufmerksam gemacht wurde.
Wie wichtig die befehligten Absperrmaßnahmen durch den Einsatzleiter waren, zeigte sich bei vorbeikommenden Radfahrern, Spaziergängern, Mopedfahrern und arbeitsfleißigen Bauern mit ihren Traktoren. Sie alle wurden von den Einsatzkräften vor Ort an der Einsatzstelle vorbei geleitet.
Ebenfalls zeigte sich der hohe Ausbildungsstand der Einsatzkräfte, hier sei besonders die Stützpunktfeuerwehr Hermagor erwähnt, welche immer wieder mit Mitarbeiter vom Standort Kelag Netz – Hermagor, diverse Schulungen über „Gefahren des Stromes“ beübt und aufarbeitet.
Aber auch in den eigenen Reihen der Feuerwehren finden sich immer wieder Fachleute, welche zu den diversen Einsätzen ausrücken und wie in diesem Falle, durch einen Kelagmitarbeiter und auch durch einen Elektrikermeister, beide Mitglieder der FF Hermagor, wertvolle Informationen bezüglich Stromgefahren, erhielten. Wieder ein erfolgreich abgearbeiteter Einsatz aller Einsatzkräfte, das wichtigste aber, ohne Personenschaden, zeigte wieder einmal den hohen Ausbildungsstand unserer Feuerwehren auf.
Im Einsatz standen:
FF Egg mit 1 KLF und 15 Mann
FF Hermagor mit 1 KRF, 1 TLFA 3000, 1 TLFA 4000, 1 DLK, 1 GSF und 25 Mann/Frau
1 Polizeistreife mit 2 Mann
Kelag Netz Kärnten mit 2 Fahrzeugen und 4 Mitarbeitern
Weiters vor Ort: Bürgermeister Vinzenz Rauscher und Vzbgm. Ing. Helmuth Haas
ÖA-Team FF Hermagor
BI Hannes Santner