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Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Übung im Tanklager
Aus den Feuerwehren
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Übung im Tanklager
Übung im Tanklager
Korneuburg: Das Tanklager der Fa. MOL war am 14.11.2009 Schauplatz einer Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg. Das in den Dreißigerjahren errichtete Tanklager versorgte ursprünglich die Schiffswerft Korneuburg mit Treibstoffen und diente als Umschlagplatz für die diversesten Produkte der Mineralölindustrie. 2003 übernahm die MOL Austria AG das Tanklager Korneuburg, führte Umbauten durch und modernisierte die Anlage gänzlich. Heute dient das Tanklager als Füllstation für Tanklastzüge, die Erdölprodukte werden per Schiff angeliefert, zwischengelagert und an die Mineralölfirmen weitergegeben.Einsatzszenario 1 - Produktaustritt im Bereich der Füllstation:
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg wird um 08:58 routinemäßig zu einer Brandmeldeauslösung durch die BAZ Stockerau alarmiert. Um 09:00 Uhr verlassen Kommando-Voraus (Besatzung 1:2), Tanklöschfahrzeug 1 (Besatzung 1:8) und Tanklöschfahrzeug 2 (Besatzung 1:7) das Feuerwehrhaus.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte wird, entgegen der Alarmmeldung, ein großflächiger Produktaustritt im Bereich der Füllanlage festgestellt - es besteht akute Brand - bzw. Explosionsgefahr. Geistesgegwärtig hatten Tanklagermitarbeiter die Schaumlöschanlage der Füllstation „1“ bereits in Betrieb genommen. Der Einsatzleiter, OBM Franz Hofmann, lässt die Fahrzeuge anhalten und einen Atemschutztrupp zur Erkundung vorgehen.
Um die Brand - bzw. Explosionsgefahr zu bannen, wird die Löschanlage in Betrieb genommen: Pumpen fördern Löschwasser aus der Donau und versorgen die stationären Wasserwerfer mit Schaum-Wasser-Gemisch. Der Atemschutztrupp nimmt ein Mittelschaumrohr vor und unverzüglich besetzen Feuerwehrmitglieder die Wasserwerfer, um einen geschlossene Schaumteppich herzustellen. Um die Explosionszone eingrenzen zu können, werden laufend Messungen mit dem Gasmessgerät „Mini-Warn“ durchgeführt.
Einsatzszenario 2 - Brandausbruch:
Im Bereich der Gasdestillation bzw. der Gaspendelleitung kommt es aus unbekannter Ursache zu einem Produktaustritt und in weiterer Folge zu einem Brand. Mit den stationären Wasserwerfern werden gefährdete Objekte mit Schaum beaufschlagt und geschützt. Um einen effektiven Löschangriff durchführen zu können, nimmt die Besatzung des TLF 2, unter der Leitung von Gruppenkommandant BM Thomas Steffal, einen fahrbaren Wasserwerfer von der Südseite der Anlage vor. Von der Westseite baut die Besatzung des TLF 1, unter von Gruppenkommandant BM Boris Schalko, einen mobilen Wasserwerfer auf Bodenlafette auf. Die Wasser - bzw. Schaumversorgung erfolgt auch hier wieder über die Löschanlage des Tanklagers. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte nicht zu Gefährden (Wind!), erfolgt der Löschangriff teilweise unter schweren Atemschutz.
Übungsnachbesprechung:
Bei der folgenden Nachbesprechung wurden durch Übungsbeobachter Kommandant HBI Martin Schuster einige kleine Fehler erörtert und die die Notwendigkeit solcher Übungen hervorgehoben.
Text: ÖA - FF Korneuburg
Fotos: M. Zöger, ÖA - FF Korneuburg
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg wird um 08:58 routinemäßig zu einer Brandmeldeauslösung durch die BAZ Stockerau alarmiert. Um 09:00 Uhr verlassen Kommando-Voraus (Besatzung 1:2), Tanklöschfahrzeug 1 (Besatzung 1:8) und Tanklöschfahrzeug 2 (Besatzung 1:7) das Feuerwehrhaus.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte wird, entgegen der Alarmmeldung, ein großflächiger Produktaustritt im Bereich der Füllanlage festgestellt - es besteht akute Brand - bzw. Explosionsgefahr. Geistesgegwärtig hatten Tanklagermitarbeiter die Schaumlöschanlage der Füllstation „1“ bereits in Betrieb genommen. Der Einsatzleiter, OBM Franz Hofmann, lässt die Fahrzeuge anhalten und einen Atemschutztrupp zur Erkundung vorgehen.
Um die Brand - bzw. Explosionsgefahr zu bannen, wird die Löschanlage in Betrieb genommen: Pumpen fördern Löschwasser aus der Donau und versorgen die stationären Wasserwerfer mit Schaum-Wasser-Gemisch. Der Atemschutztrupp nimmt ein Mittelschaumrohr vor und unverzüglich besetzen Feuerwehrmitglieder die Wasserwerfer, um einen geschlossene Schaumteppich herzustellen. Um die Explosionszone eingrenzen zu können, werden laufend Messungen mit dem Gasmessgerät „Mini-Warn“ durchgeführt.
Einsatzszenario 2 - Brandausbruch:
Im Bereich der Gasdestillation bzw. der Gaspendelleitung kommt es aus unbekannter Ursache zu einem Produktaustritt und in weiterer Folge zu einem Brand. Mit den stationären Wasserwerfern werden gefährdete Objekte mit Schaum beaufschlagt und geschützt. Um einen effektiven Löschangriff durchführen zu können, nimmt die Besatzung des TLF 2, unter der Leitung von Gruppenkommandant BM Thomas Steffal, einen fahrbaren Wasserwerfer von der Südseite der Anlage vor. Von der Westseite baut die Besatzung des TLF 1, unter von Gruppenkommandant BM Boris Schalko, einen mobilen Wasserwerfer auf Bodenlafette auf. Die Wasser - bzw. Schaumversorgung erfolgt auch hier wieder über die Löschanlage des Tanklagers. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte nicht zu Gefährden (Wind!), erfolgt der Löschangriff teilweise unter schweren Atemschutz.
Übungsnachbesprechung:
Bei der folgenden Nachbesprechung wurden durch Übungsbeobachter Kommandant HBI Martin Schuster einige kleine Fehler erörtert und die die Notwendigkeit solcher Übungen hervorgehoben.
Text: ÖA - FF Korneuburg
Fotos: M. Zöger, ÖA - FF Korneuburg