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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Flugnotfallübung Airport Linz/Hörsching

Flugnotfallübung Airport Linz/Hörsching

 OÖ/Umfassende Flugnotfallübungen sind nach den Vorgaben der ICAO (International Civil Aviation Organization <http://www.icao.int/> ) und der ZNV (Zivilluftfahrt- Vorfall- und Notfall-Maßnahmen-Verordnung) in einem Zeitabstand von 2 Jahren durchzuführen. Ziel der Notfallübungen ist einerseits die Überprüfung des vorhanden Notfallplans und andererseits die Kontrolle der Kommunikationswege im behördlichen Führungsstab sowie der technische Einsatzleitung und der beteiligten Einsatzorganisationen untereinander.
 
Folgendes Übungsszenario wurde von der Flughafen Linz GmbH ausgearbeitet:
Ein Flugschüler fährt am Vorfeld des Flughafen  mit einem Kleinflugzeug in einen Tankwagen, der gerade eine Fokker 27 mit 35 Passagiere an Bord betankt. Durch den Aufprall des Kleinflugzeuges am Tankwagen kommt es zu einem Entstehungsbrand, der sich in weiter Folge auf das Kleinflugzeug, den Tankwagen und die Fokker 27 ausbreitet. In weiterer Folge ereignet sich durch schaulustige Lieferanten zwischen Tor 6 und 7 ein PKW Unfall mit 5 eingeklemmten Personen. Insgesamt hatten die Einsatzkräfte somit 42 Verletzte zu retten und zu betreuen.
 
Beteiligte Organisationen:
·        Betriebsfeuerwehr Flughafen Linz

·        Militärische Flughafenfeuerwehr

·        Bezirksfeuerwehrkommando Linz-Land

·        Feuerwehren des Pflichtbereiches Hörsching (Breitbrunn, Hörsching, Rutzing)

·        Feuerwehr Traun

·        Bezirkshauptmannschaft Linz-Land

·        Bezirkspolizeikommando Linz-Land

·        Grenzpolizeiinspektion Hörsching

·        Rotes Kreuz mit MSE

 
Unter den zahlreichen Beobachtern befanden sich neben Mitgliedern der Flughafenfeuerwehren Innsbruck, Graz, Salzburg und Wien/Schwechat auch Vertreter des Verkehrsministeriums.
 
Die beiden beübten Luftfahrzeuge (Hercules C-130 und Saab Draken) wurde dankenswerterweise vom Österreichischen Bundesheer zur Verfügung gestellt. Eine besondere Herausforderung war der Umstand, dass der Flugbetrieb während der Übung aufrecht erhalten wurde. So mussten die anrückenden externen Einsatzkräfte in einem Bereitstellungsraum gesammelt und dann vom „Follow Me“-Fahrzeug zum Einsatzort gelotst werden. Die beiden Feuerwehren Hörsching und Rutzing fahren laut Notfallplan über das Gelände der Kaserne Hörsching zu. Nach Freigabe von Piste und Rollbahnen durch den Tower der Austro Control wurden auch diese Einsatzkräfte durch das „Follow Me“ Fahrzeug zum Einsatz gelotst.
 
Sowohl von Seiten der Beobachter als auch von Seiten der mitwirkenden Organisationen wurden Ablauf, Zusammenarbeit und Planung der Einsatzübung sehr positiv bewertet.
 
 

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