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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Abschnittsübung in Unterwaltersdorf – Schulevakuierung

Abschnittsübung in Unterwaltersdorf – Schulevakuierung

 NÖ/Unterwaltersdorf: Punkt 11.00 Uhr am 16. Oktober 2009 ertönten am gesamten Schulgelände des Don Bosco Gymnasiums in Unterwaltersdorf die Alarmsirenen. Kurz darauf traf die Feuerwehr Unterwaltersdorf am Übungsort ein, und währenddessen verließen schon einige Schüler in Aufregung das Schulgebäude. Der rechte Flügel des  dreistöckigen Gebäudes wurde vernebelt, um die Kinder in der Klasse zu halten. Der Evakuierungsplan der Schule sieht vor, dass sich bei starker Rauchentwicklung die Kinder in den Klassenräumen aufzuhalten haben, da wahrscheinlich nicht klar ist, wo der Brand genau ausgebrochen ist.

Minütlich meldeten sich dann die alarmierten Wehren des Abschnitts Ebreichsdorf bei der Übungsleitung und bekamen Ihre Aufgabe zugeteilt. Die Vierzig Atemschutzträger von den insgesamt 135 Feuerwehrleuten wurden umgehend über die Lage informiert und eingesetzt.
Im dritten Stock des linken Flügels hielten sich die „Verletzten“ auf. Sie wurden mit Tragetüchern über das Stiegenhaus des Schulgebäudes oder über die Drehleiter der Feuerwehr Pottendorf gerettet.
Schlussendlich mussten noch weitere drei Klassen im zweiten und dritten Stock, das waren knapp über 80 Schüler, über die Leitern der FF Baden, FF Mödling und FF Traiskirchen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Es wurden Löschleitungen aufgebaut, Überdruckbelüfter eingesetzt und der anwesende Arbeiter-Samariter-Bund und das Rote Kreuz kümmerte sich um die „Verletzten“. Der ALF Schranawand baute einen Atemschutzsammelplatz auf und nach kurzer Zeit konnte der ALF Weikersdorf zur Unterstützung eingesetzt werden.

Um 12.05 Uhr wurde das Übungsende bekannt gegeben. Bei der anschließenden Besprechung ergriff auch Bezirksfeuerwehrkommandant Anton Kerschbaumer das Wort und konnte auch feststellen, dass das Lehrpersonal sehr gut geschult sei. Die Anwesenden Bezirkssachbearbeiter EBI Johann Meixner und BSB Horst Kandler waren sich einig, dass der Abtransport der Verletzten gut verlaufen sei und Landesrettungsrat Rudolf Rodinger pflichtet dem zu. Der Direktor der Schule, Hofrat P. MMag. Dr. Bernhard Maier, bedankte sich aus tiefstem Herzen bei allen Beteiligten. Übungsbeobachter waren der Präsident des NÖ ASB und Abgeordneter zum Nationalrat Otto Pendl, Landtagsabgeordneter Helmut Doppler, Vizebgm. Günter Czompo und weitere Vertreter der Politik und der Feuerwehr. Allesamt  sprachen ihren Dank darüber aus, dass sich so viele Feuerwehrleute an einem Freitag Vormittag für die Übung Zeit genommen haben.

Gerade bei einer Anzahl von so vielen Personen muss die Evakuierung reibungslos  und zügig verlaufen, um schlimmeres zu verhindern. Um dies mit Hilfe der Lehrer im Ernstfall durchführen zu können, ist es erforderlich, dass auch die Feuerwehrleute auf solche Extremsituationen gut vorbereitet werden.

Fotos und Text:
ASBÖ Abschnitt Ebreichsdorf Birgit Magdits
 
 

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