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Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Brand einer Discothek
Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Brand einer Discothek
Brand einer Discothek
D/Freilassing: 30.09.2009, 03:58 Uhr:Sachschaden im mindestens 6-stelligen Bereich entstand am frühen Mittwochmorgen bei einem Brand in einer Discothek an der Zollhäuslstraße in Freilassing. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Verschiedene Hinweise an der Einsatzstelle deuten auf eine Brandstiftung hin. Um 3:58 Uhr wurde die Feuerwehr Freilassing mit Alarmstufe 2 Mittelbrand, alarmiert. Bereits bei der Anfahrt war mehrere hundert Meter vor dem Brandobjekt Rauchgeruch wahrnehmbar. Trotzdem konnte das Feuer an der Einsatzstelle nicht sofort lokalisiert werden, da es sich beim Brandobjekt um einen sehr großen, ineinander verschachtelten Gebäudekomplex handelt. Neben der Discothek befinden sich auch noch Werkstätten und Lager einer Maler- und Gerüstbaufirma, sowie der Probenraum einer Band in dem Gebäude. Weitere direkt angrenzende Räumlichkeiten sind teilweise leer, teilweise zwar offiziell ungenutzt aber doch voller brennbarer Materialien. Die Disco selbst gliedert sich in mehrere neben- und hintereinander gebaute Räume, die teilweise offen miteinander verbunden sind.Mit Hilfe des Discobesitzers und einer Polizeistreife konnte das Feuer dann aber doch gefunden werden. Betroffen waren augenscheinlich die Räumlichkeiten der Disco, da dort an den Türen leichte Brandspuren erkennbar waren, aus mehreren Entlüftungsöffnungen drang ebenfalls Rauch. Laut Angaben des Besitzers befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, die Disco war an dem Tag sowieso geschlossen. Somit konnte unmittelbar mit der direkten Brandbekämpfung ohne einer zuvorigen Personensuche begonnen werden.
Das erste Hilefeleistungslöschfahrzeug führte einen Löschangriff von der Nordseite des Gebäudes durch. Unterstützt wurde die Mannschaft von der Besatzung der Drehleiter und später des Tanklöschfahrzeuges. Das zweite Löschfahrzeug ging von der Nordseite über einen Innenhof in das Gebäude vor. Da zu diesem Zeitpunkt die weitere Ausbreitung des Feuers noch nicht genau abgeschätzt werden konnte und die verschachtelte Bauweise des Komplexes unvorhersehbare Risiken barg, wurde die Feuerwehr Ainring nachalarmiert um ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben.
Die Feuerwehr Ainring stellte zunächst einen Vierer-Rettungstrupp, das sogenannte Schnell-Einsatz-Team (SET), welches zur Sicherheit der eingesetzten Atemschutzgeräteträger dient. Im weiteren Einsatzverlauf war es die Aufgabe der Feuerwehr Ainring, die Räume oberhalb des Brandherds von der Westseite her zu kontrollieren und zu sichern. Alle direkt an den Brandraum angrenzenden Räumlichkeiten zu kontrollieren stellte die Einsatzkräfte vor inshesamt große Probleme. Der Discobesitzer hatte nur Schlüssel für seinen Bereich, und es war nicht ganz einfach zu der nachtschlafenen Zeit alle anderen Nutzer ausfindig zu machen bzw. zur Einsatzstelle zu bringen. Teilweise mußten schließlich sogar Trennschleifer eingesetzt werden um ins Gebäude zu kommen.
Nach einer Stunde war das Feuer aber unter Kontrolle und eine weitere Ausbreitung auf andere Gebäudeteile konnte weitestgehend ausgeschlossen werden. Anschließend wurden mit Überdrucklüftern noch die restlichen Brandgase aus dem betroffenen Bereich entfernt.
Noch während des Einsatzes traf über die Leitstelle Traunstein die Meldung eines weiteren Brandes bzw. einer weiteren Rauchentwicklung in der Mühlbachstraße beim Einsatzleiter Hans Zimmermann ein. Die Kontrolle durch Kreisbrandmeister Leo Schaller ergab jedoch schnell, daß es sich hier um den selben Brand handelte.
Aufgrund der schweren Tätigkeiten, welche die Feuerwehrmänner unter Atemschutz und Hitze während der Löscharbeiten verrichten mussten, wurde der Kreislauf eines Feuerwehrmannes vom Roten Kreuz überprüft, ein weiteres Einschreiten des BRK war jedoch nicht notwendig.
Das erste Hilefeleistungslöschfahrzeug führte einen Löschangriff von der Nordseite des Gebäudes durch. Unterstützt wurde die Mannschaft von der Besatzung der Drehleiter und später des Tanklöschfahrzeuges. Das zweite Löschfahrzeug ging von der Nordseite über einen Innenhof in das Gebäude vor. Da zu diesem Zeitpunkt die weitere Ausbreitung des Feuers noch nicht genau abgeschätzt werden konnte und die verschachtelte Bauweise des Komplexes unvorhersehbare Risiken barg, wurde die Feuerwehr Ainring nachalarmiert um ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben.
Die Feuerwehr Ainring stellte zunächst einen Vierer-Rettungstrupp, das sogenannte Schnell-Einsatz-Team (SET), welches zur Sicherheit der eingesetzten Atemschutzgeräteträger dient. Im weiteren Einsatzverlauf war es die Aufgabe der Feuerwehr Ainring, die Räume oberhalb des Brandherds von der Westseite her zu kontrollieren und zu sichern. Alle direkt an den Brandraum angrenzenden Räumlichkeiten zu kontrollieren stellte die Einsatzkräfte vor inshesamt große Probleme. Der Discobesitzer hatte nur Schlüssel für seinen Bereich, und es war nicht ganz einfach zu der nachtschlafenen Zeit alle anderen Nutzer ausfindig zu machen bzw. zur Einsatzstelle zu bringen. Teilweise mußten schließlich sogar Trennschleifer eingesetzt werden um ins Gebäude zu kommen.
Nach einer Stunde war das Feuer aber unter Kontrolle und eine weitere Ausbreitung auf andere Gebäudeteile konnte weitestgehend ausgeschlossen werden. Anschließend wurden mit Überdrucklüftern noch die restlichen Brandgase aus dem betroffenen Bereich entfernt.
Noch während des Einsatzes traf über die Leitstelle Traunstein die Meldung eines weiteren Brandes bzw. einer weiteren Rauchentwicklung in der Mühlbachstraße beim Einsatzleiter Hans Zimmermann ein. Die Kontrolle durch Kreisbrandmeister Leo Schaller ergab jedoch schnell, daß es sich hier um den selben Brand handelte.
Aufgrund der schweren Tätigkeiten, welche die Feuerwehrmänner unter Atemschutz und Hitze während der Löscharbeiten verrichten mussten, wurde der Kreislauf eines Feuerwehrmannes vom Roten Kreuz überprüft, ein weiteres Einschreiten des BRK war jedoch nicht notwendig.
Walter Niederbauer
www.feuerwehr-freilassing.de