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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Atemschutz-Heißausbilung in Bayern

Atemschutz-Heißausbilung in Bayern

 ST/Mooskirchen: Aufgrund der ausgezeichneten Erfahrungen, die die Kameraden im vergangenen Jahr im Feurex Heißausbildungszentrum in Oberhausen (Bayern) machten, nahm auch in diesem Jahr wieder ein Trupp an der Ausbildung B300 "Firefighter Spezial" teil. Dieser zweitätige Kurs soll den Atemschutzgeräteträgern Basiswissen im Umgang mit dem Hohlstrahlrohr sowie das richtige Eindringen in einen Brandraum und das Verhalten bei einem Flash-Over vermitteln.
 
Auch diesmal machte sich ein fünfköpfiger Trupp, bestehend aus OLM Josef Graschi, OFM Thomas Engelbogen, FM Christofer Hochstrasser und FM Franz Herunter, auf den Weg nach Bayern. Den Anfang des Trainings bildete ein Theorievortrag, in dem Ausbildungsleiter Ingo Stöhr (BF Ingolstadt) in gewohnt fesselnder Art und Weise über Löschtechniken und Strahlrohrführung referierte. Mit diesem theoretischen Rüstzeug gestärkt, wurde unseren Kameraden dann in der  dreiteiligen Wärmegewöhnungsanlage (WGA) so richtig eingeheizt. Dabei waren ein Hindernisparcours, eine Personensuche und ein abschließender Löschangriff zu bewältigen. Hier konnten die Geräteträger auch den Unterschied zwischen richtiger und falscher Löschtechnik am eigenen Leib erfahren. Bei Temperaturen von 150 bis 300 °C und starker körperlicher Beanspruchung wurden Teilnehmer wie Material gleichermaßen gefordert.

Um Unfälle während des Trainings zu vermeiden wird jeder Trupp von erfahrenen Trainern begleitet, zusätzlich sind alle Übungsanlagen mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Notfallmedizinische Ausrüstung und die entsprechende Ausbildung sind bei Feurex ebenso Standard – seit kurzem verfügt Feurex auch über einen eigenen ärztlichen Leiter.

Nach einer knappen halben Stunde war der erste Durchgang beendet und die Teilnehmer konnten beim Mittagessen neue Kräfte für die nächsten Aufgaben sammeln. Bevor im zweiten Teil der Heißausbildung die Türöffnungsprozedur und das Vorgehen im Brandraum geübt wurden, lernten die Teilnehmer beim Strahlrohrtraining noch den richtigen Umgang mit der „Waffe“ des Feuerwehrmannes – dem Hohlstrahlrohr.

Dancing Angels,Roll-Over, Flash-Over…

 Nach den ersten heißen Übungen des Vortrages stand am zweiten Tag nun das Highlight für jeden Atemschutzgeräteträger auf dem Programm, das Flash-Over Training.
Wie gewohnt wurde zuerst in einem Theorievortrag erklärt wie und warum es zu diesem Phänomen kommt, wie man erste Anzeichen dafür erkennen und vor allem wie man sich davor schützen kann.

Mit diesem Basiswissen ausgestattet ging es auch schon ab in die Flash-Over Anlage. Nach einer ersten theoretischen Unterweisung über den Ablauf im Container und dem Vorbereiten des Brandraumes war es auch schon soweit, die ersten Flammenzungen und Durchzündungen konnten beobachtet werden. Doch damit nicht genug, nun mussten die Teilnehmer eine Notentrauchung mit dem Hohlstrahlrohr durchführen und einen Flash-Over blocken, um sich und die Kameraden effektiv zu schützen.
 
Den letzten Teil des Trainings bildete das Eindringen in einen Brandraum mit Flash-Over Gefahr, wobei wieder Türöffnungsprozedur, Vorgehen im Brandraum und Blocken des Flash-Overs trainiert wurden.

Die Mooskirchner Atemschutzgeräteträger nutzten dieses Training auch, um die kürzlich beschaffte Schutzausrüstung einer ersten Feuerprobe zu unterziehen - Test mit Auszeichung bestanden!

Auch diesmal waren die Mooskirchen Kameraden wieder begeistert von der kameradschaftlichen Atmosphäre bei Feurex, den kompetenten Trainern und der äußerst lehrreichen Ausbildung. Außerdem konnten Kontakte zu Kameraden aus Deutschland und Südtirol geknüpft werden.
 

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