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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Bundesübung TEMPEST09 auch auf der Planneralm

Bundesübung TEMPEST09 auch auf der Planneralm

 Planneralm, Bezirk Liezen (Stmk.). Ein Unwetter nie dagewesener Stärke zieht über die Steiermark. Mehrere Gewitter-Superzellen prallen über der grünen Mark zusammen und entladen ihre zerstörerische Kraft. Überflutungen, Murenabgänge, Evakuierungen und Panik sind die Folge dieser drei Tage andauernden Naturgewalten.Zum Glück ist das nur die Übungsannahme der Tempest 09 (zu Deutsch „Sturm“) vom 17.09. bis 19.09.2009. In 22 Hauptszenarien sind 1.000 Personen und 225 Fahrzeuge des Roten Kreuzes im Einsatz. Die Übungsannahme geht davon aus, dass ca. 70% der freiwilligen Rot-Kreuz-Mitarbeiter der Steiermark selbst von dieser Katastrophe betroffen sind und nicht zum Dienst kommen können. Daher ist es notwendig, aus allen Österreichischen Bundesländern Rot-Kreuz-Hilfseinheiten in die Steiermark zu verlegen.
Eines dieser Hauptszenarien spielte sich am 18.09.2009 ab 17.00 Uhr auch auf der Planneralm im Bezirk Liezen ab. Übungsannahme war ein Murenabgang auf ein Hotel, bei dem 49 Personen betroffen waren (alle gestellt durch die Feuerwehren des Abschnittes Irdning). Einige davon wurden unter den Trümmern verschüttet bzw. sind auch in einen angrenzenden See gestürzt, die von der Wasserrettung hervorragend dargestellt wurden. Das Schadensgebiet wurde von Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes systematisch abgesucht, um die vermissten und zum Teil verschütteten Personen zu finden und gemeinsam mit der Bergrettung Stainach zu retten. Nach der Versorgung in den eingerichteten Versorgungsstellen wurden die „Patienten“ vom Roten Kreuz in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Weiters wurden die Betroffenen auch vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes psychologisch betreut. Da sich dieser „Einsatz“ bis in die Nachtstunden zog und die Dunkelheit hereinbrach, wurde von der Rot-Kreuz-Hilfseinheit „mobile Beleuchtung“, gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Stainach der gesamte Schadensplatz ausgeleuchtet, um möglichst optimale Bedingungen für die Rettungsaktion zu schaffen. Das Kommando bei dieser Übung führte die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Liezen.
 
Das Rote Kreuz war auf der Planneralm mit folgenden Kräften im Einsatz (RKHE = Rot-Kreuz-Hilfseinheit):
-     RKHE Vorarlberg „mobile Beleuchtung“
-     RKHE Salzburg „mobile Sanitätshilfsstelle“
-     RKHE Oberösterreich „mobiles Sanitätsteam“
-     RKHE Niederösterreich „mobiles Sanitätsteam“ und „Suchhundestaffel“
-     RKHE Steiermark „psychosoziale Betreuung“
-     RK Liezen mit Mobiler Leitstelle und Kommandofahrzeug
-     insgesamt rund 120 MitarbeiterInnen mit 45 Fahrzeugen
 
Neben dem Roten Kreuz waren auch folgende Einsatzorganisationen an dieser Übung beteiligt:
-     Österreichisches Bundesheer, Kaserne Aigen/E. mit einem Hubschrauber
-     Österr. Bergrettungsdienst
-     Freiwillige Feuerwehren Abschnitt Irdning
-     Österr. Wasserrettung, Bezirksstelle Liezen
-     Bezirkshauptmannschaft Liezen
-     Landeswarnzentrale Steiermark
-     Bezirkspolizeikommando Liezen
 
Mit solchen Großübungen wie der „Tempest 09“ werden die Schlagkraft, sowie die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen geprüft, um im Ernstfall wichtige Entscheidungen binnen weniger Sekunden treffen zu können.
 
 
FOTO(s): ÖRK Liezen, Abdruck honorarfrei!
 
Weitere Inhalte siehe auch auf unserer Homepage http://liezen.st.roteskreuz.at <http://liezen.st.roteskreuz.at>
 
 

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