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Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Dachstuhlbrand im Wohnblock
Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Dachstuhlbrand im Wohnblock
Dachstuhlbrand im Wohnblock
D/Freilassing/16.9.09: Nur einen Tag nach einem "fast-"Dachstuhlbrand, das Feuer am Dach des Freibades konnte gerade noch rechtzeitig entdeckt und gelöscht werden, wurde die Feuerwehr Freilassing am späten Mittwochabend zu einem "richtigen" Dachstuhlbrand alarmiert. Aus bisher unbekannter Ursache hatte das Gebälk eines Wohnblocks an der Wolf-Dietrich-Straße Feuer gefangen. Kurz vor Mitternacht um 23:30 Uhr löste die Leitstelle Traunstein Alarmstufe 3, Großbrand, für die Freilassinger Feuerwehr, die Nachbarwehren aus Ainring, Saaldorf und Surheim, den Rettungsdienst, das THW Berchtesgadener Land, die Kreisbrandinspektion BGL und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Feuerwehr Bad Reichenhall aus.Als erste vor Ort war eine Streife der Polizeiinspektion Freilassing, deren Gebäude Luftlinie nur 200m vom Brandobjekt entfernt liegt. Die Beamten, sowie einige bereits aufgeweckte Bewohner des 3-stöckigen Gebäudes waren schon dabei alle anderen Mitbewohner aufzuwecken und aus dem Gebäude zu bringen. Die Personenrettung war bis da schon relativ weit gediehen, die Feuerwehr konnte sich weitgehend auf das Feuer konzentrieren. Der Verfasser, der als Kreisbrandmeister die Einsatzstelle direkt angefahren war bekam deshalb vom 2. Kommandanten der Feuerwehr der Stadt Freilassing, Rochus Häuslmann, der mit dem Einsatzleitwagen als erste Feuerwehreinsatzkraft eintraf den Auftrag, als Zugführer die Kräfte der städtischen Feuerwehr zu übernehmen und von der Straßenseite (Osten) mit der Brandbekämpfung zu beginnen, bzw. das Feuer an der Brandwand im Dachgeschoß aufzuhalten. Ungefähr zu dem Zeitpunkt schlugen auch bereits die ersten offenen Flammen durch die Dachhaut durch.
Die Freilassinger Kräfte wurden daraufhin folgendermaßen eingesetzt: Die Besatzung vom Hilfeleistungslöschfahrzeug ging im Innenangriff ins brennende Gebäude vor. Mit der Drehleiter wurde von außen ein Löschangriff von oben durchgeführt. Das nächste LÖschgruppenfahrzeug ging über das zweite Treppenhaus ins Dachgeschoß vom noch nicht brennenden Gebäudeteil vor, um eine Brandausbreitung hierhin zu verhindern. Dies passierte auch keine Minute zu früh: Im Firstbereich war das Feuer bereits auf diese Seite übergesprungen konnte aber gerade noch rechtzeitig abgelöscht werden. Da diese Stelle ein wichtiger neuralgischer Punkt war, wurde anschließend auch noch die Besatzung von Tanklöschfahrzeug dorthin beordert um die Brandwand wirklich sicher zu halten. Das dritte Löschfahrzeug kümmerte sich um die Wasserversorgung, die komplett aus Hydranten gesichert war.
Alle diese Fahrzeuge griffen von der Ostseite Wolf-Dietrich Straße an. Die Westseite wurde Kreisbrandinspektor Heini Waldhutter zugeteilt. Er kümmerte sich um die Brandbekämpfung bzw. Verhinderung der Brandausweitung vom Garten bzw. einigen Garagen aus. Der Fahrer der Ainringer Drehleiter mußte dazu einige Kunststücke vollführen um über angrenzende Hinterhöfe und Fußgängerwege zum Gebäude zu rangieren. Die Ainringer, Saaldorfer und Surheimer Kräfte wurden diesem Abschnitt unterstellt und bauten sich auch eine eigene Wasserversorgung von der Augustinerstraße her auf. Viele der "auswärtigen" Kräfte wurden aber auch gleich zur Atemschutzsammelstelle beordert um den notwenigen Nachschub an Atemschutzgeräteträgern sicherzustellen. In Freilassing dient die Atemschutzsammelstelle nur der Logistik, die einzelnen Trupps werden von den Fahrzeugführern überwacht und nur von dort angefordert.
Etwa nach einer bis eineinhalb Stunden war das Feuer soweit in Griff, dass sicher keine Gefahr der weiteren Ausbreitung mehr bestand.
Alle 32 Bewohner des Hauses, darunter auch einige Familien mit Kleinkindern und auch ältere Menschen, waren vom Rettungsdienst registriert. Zunächst war noch geplant die Betroffenen ins Rot-Kreuz-Heim zu bringen. Durch den raschen Fortgang der Löscharbeiten und die umsichtige Arbeit der Einsatzkräfte, die kaum Wasserschade verursachten, konnten aber bereits nach 3 Stunden ein Großteil der Bewohner wieder ihre Wohnungen aufsuchen. Nur eine ältere Dame wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie war zwar nicht körperlich verletzt, allerdings auf Grund der Ereignisse verständlicherweise sehr erregt. Ansonsten hatte der Rettungsdienst einen relativ ruhigen Job, es gab keine wirklich Verletzten.
Neben der Kreisbrandinspektion vertreten durch Kreisbrandrat Rudi Zeif, Kreisbrandinspektor Heini Waldhutter und Kreisbrandmeister Leo Schaller war selbstverständlich auch Freilassings erster Kommandant Hans Zimmermann vor Ort.
Die Freilassinger Kräfte wurden daraufhin folgendermaßen eingesetzt: Die Besatzung vom Hilfeleistungslöschfahrzeug ging im Innenangriff ins brennende Gebäude vor. Mit der Drehleiter wurde von außen ein Löschangriff von oben durchgeführt. Das nächste LÖschgruppenfahrzeug ging über das zweite Treppenhaus ins Dachgeschoß vom noch nicht brennenden Gebäudeteil vor, um eine Brandausbreitung hierhin zu verhindern. Dies passierte auch keine Minute zu früh: Im Firstbereich war das Feuer bereits auf diese Seite übergesprungen konnte aber gerade noch rechtzeitig abgelöscht werden. Da diese Stelle ein wichtiger neuralgischer Punkt war, wurde anschließend auch noch die Besatzung von Tanklöschfahrzeug dorthin beordert um die Brandwand wirklich sicher zu halten. Das dritte Löschfahrzeug kümmerte sich um die Wasserversorgung, die komplett aus Hydranten gesichert war.
Alle diese Fahrzeuge griffen von der Ostseite Wolf-Dietrich Straße an. Die Westseite wurde Kreisbrandinspektor Heini Waldhutter zugeteilt. Er kümmerte sich um die Brandbekämpfung bzw. Verhinderung der Brandausweitung vom Garten bzw. einigen Garagen aus. Der Fahrer der Ainringer Drehleiter mußte dazu einige Kunststücke vollführen um über angrenzende Hinterhöfe und Fußgängerwege zum Gebäude zu rangieren. Die Ainringer, Saaldorfer und Surheimer Kräfte wurden diesem Abschnitt unterstellt und bauten sich auch eine eigene Wasserversorgung von der Augustinerstraße her auf. Viele der "auswärtigen" Kräfte wurden aber auch gleich zur Atemschutzsammelstelle beordert um den notwenigen Nachschub an Atemschutzgeräteträgern sicherzustellen. In Freilassing dient die Atemschutzsammelstelle nur der Logistik, die einzelnen Trupps werden von den Fahrzeugführern überwacht und nur von dort angefordert.
Etwa nach einer bis eineinhalb Stunden war das Feuer soweit in Griff, dass sicher keine Gefahr der weiteren Ausbreitung mehr bestand.
Alle 32 Bewohner des Hauses, darunter auch einige Familien mit Kleinkindern und auch ältere Menschen, waren vom Rettungsdienst registriert. Zunächst war noch geplant die Betroffenen ins Rot-Kreuz-Heim zu bringen. Durch den raschen Fortgang der Löscharbeiten und die umsichtige Arbeit der Einsatzkräfte, die kaum Wasserschade verursachten, konnten aber bereits nach 3 Stunden ein Großteil der Bewohner wieder ihre Wohnungen aufsuchen. Nur eine ältere Dame wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie war zwar nicht körperlich verletzt, allerdings auf Grund der Ereignisse verständlicherweise sehr erregt. Ansonsten hatte der Rettungsdienst einen relativ ruhigen Job, es gab keine wirklich Verletzten.
Neben der Kreisbrandinspektion vertreten durch Kreisbrandrat Rudi Zeif, Kreisbrandinspektor Heini Waldhutter und Kreisbrandmeister Leo Schaller war selbstverständlich auch Freilassings erster Kommandant Hans Zimmermann vor Ort.