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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Ölspur sorgt für Großeinsatz

Ölspur sorgt für Großeinsatz

 OÖ/Bad Ischl/28.08.09: Um 06.08 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl und Pfandl sowie die Feuerwachen Reiterndorf und Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein, zu einer langen Ölspur, welche sich von Pfandl über die B 158, die Wolfgangsee Straße, durch das Kaiserpartunnel, weiterführend auf die B 145, die Salzkammergut Straße bis zum Ende der L 1295, die Rettenbachalm Straße (Ortschaft Hinterstein) zog (mehr als 8 Kilometer Länge), alarmiert. Von einem Lastkraftwagen wurde von unbekannten Tätern die Hydraulikpumpe entwendet. Der Fahrer des Schwerfahrzeuges bemerkte dies nicht, nahm sein Fahrzeug heute Morgen in Betrieb und befuhr die o. a. Straßenabschnitte. Die Kameraden der alarmierten Feuerwehren und Feuerwachen konnten bereits nach kurzer Zeit mit mehreren Einsatzfahrzeugen ausrücken, um die Ölspur zu binden.

Nach einer genaueren Erkundungsfahrt des Einsatzleiters BI Manfred Zeppezauer wurde das wahre Ausmaß der Ölspur festgestellt. Aufgrund der Länge und der Intensität der Ölspur wurden daraufhin weiters die Freiwilligen Feuerwehren Jainzen und Lauffen sowie die Feuerwache Sulzbach von der Einsatzleitzentrale „Florian Bad Ischl“ um 06.28 zur weiteren Unterstützung der bereits im Einsatz stehenden Wehren nachalarmiert.

Da mit massiven Beeinträchtigungen im frühmorgendlichen Straßenverkehr zu rechnen war, wurden zur Unterstützung der Verkehrsregelung die Beamten der Polizeiinspektion Bad Ischl sowie der städtischen Sicherheitswache verständigt und die Straßenmeisterei Bad Ischl vom Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Die Verunreinigung der B 158 durch das Kaiserparktunnel war so groß, dass dieser für den gesamten Verkehr gesperrt werden musste.

Leider lässt die Disziplin so mancher Autofahrer massiv zu wünschen übrig – die Missachtung von Fahrverboten war keine Seltenheit.

Trotz eines massiven Vorrates an Ölbindemittel bei den in Bad Ischl stationierten Feuerwehren mussten bei der Straßenmeisterei weitere Säcke nachbeschafft werde, um durch massives Aufbringen die Ölspur beseitigen zu können. Zusätzlich wurden die verfügbaren Kehrmaschinen der Firma Pöllmann, AVE und des städtischen Wirtschaftshofes zum Einsatzort gerufen, um die Arbeit der Feuerwehreinsatzkräfte zu unterstützen.

Der Einsatz dauert zur Zeit noch an. Insgesamt sind 7 Feuerwehren bzw. Feuerwachen mit knapp 100 Mann im Einsatz. Es kommt zu massiven Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum von Bad Ischl.
 
http://www.ff-badischl.at
 

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