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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Feuerwehr-Einsatzzentrum in Kaindorf

Feuerwehr-Einsatzzentrum in Kaindorf

 ST/Am 14. Juni 2009 gab es in Kaindorf einen besonderen Grund zum Feiern. Nicht nur, dass das Wetter strahlend schön war, auch das neue Einsatzzentrum der FF Kaindorf erstrahlte in vollem Glanz und wurde mit einem „Tag der Feuerwehr“ der Bevölkerung vorgestellt.
Im Festgottesdienst segnete Geistlicher Rat Mag. Johannes Hölbing das Rüsthaus sowie den im Vorjahr neu angeschafften VF Kaindorf mit den Worten: „… um mit diesen zeitgemäßen Mitteln zum Wohle der Bewohner der Region beitragen zu können und im Ernstfall da zu sein!“
Eine besondere Ehre war die große Anzahl von Ehrengästen aus Politik, Gesellschaft und von Seiten der Feuerwehr, welche dieser Feierlichkeit einen besonders würdigen Rahmen verliehen.
 Kommandant HBI Franz Radl freute sich besonders, dass er an der Spitze LH-Stv. Hermann Schützenhöfer sowie LBDS Gustav Scherz begrüßen konnte. Natürlich war auch OBR Franz Hauptmann zu dieser Feierlichkeit in der Feuerwehr, der er 20 Jahre als Kommandant vorgestanden war, gerne gekommen. In kameradschaftlicher Verbundenheit konnte der ABC-Abwehrchef des österr. Bundesheeres Bgdr Norbert Fürstenhofer begrüßt werden. Neben den Bürgermeistern der Region waren auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft, Polizei, Musik, Abordnungen benachbarter Feuerwehren sowie zahlreiche Vertreter von örtlichen Vereinen und Organisationen gekommen, um diesen Feiertag gemeinsam mit den Kameraden der FF Kaindorf zu begehen.
Nach der Segnung gab Bürgermeister Fritz Loidl einen kurzen Überblick über die Bauphase. LBDS Gustav Scherz wies in seinen Worten auf die Wichtigkeit und die Schlagkraft des steirischen Feuerwehrwesens auf Ortsebene und auch bei Großschadensereignissen hin. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer bedankte sich in seinen Ausführungen für die Arbeit der Vereine und im speziellen bei den Männern (und zukünftig auch Frauen) der FF Kaindorf für die Bereitschaft, Leben und Sachwerte im Unglücks- und Katastrophenfall zu retten und zu schützen.
Nach dem Festakt konnten sich alle beim gemütlichen Frühschoppen in bester Atmosphäre unterhalten, eine Musikgruppe sorgte für die entsprechende Stimmung. Auch für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt, während sich die Kleinen in einer Riesenhupfburg nach Lust und Laune austobten. Während des ganzen Tages konnte das neue Rüsthaus genauestens inspiziert werden, die Kameraden gaben Interessierten bei Führungen durch das Haus gerne Auskunft.
Tagtäglich kann in den Nachrichten die unermüdliche Arbeit der Feuerwehren bei Katastrophen-Hilfeleistungen, schweren Unfällen und Brandereignissen verfolgt werden. Dazu ist aber neben der ehrenamtlichen Einsatzbereitschaft auch die entsprechende Ausrüstung und Infrastruktur für die Feuerwehren notwendig. Keine Frage, dass dafür entsprechende Finanzmittel aufgebracht werden müssen und dies in Zeiten, wo eine Finanzkrise ungeahnte Auswirkungen auf unser aller Alltag hat. Jedoch in Anbetracht der unzähligen Einsatzstunden und Hilfeleistungen der Feuerwehren sowie den anderen Hilfsorganisationen, besonders bei den vielfältigen Hochwasser-Einsätzen der letzten Zeit, relativieren und amortisieren sich diese Investitionen volkswirtschaftlich gesehen innerhalb kürzester Zeit und tragen somit zum Wohle und Schutz von jedem Einzelnen bei.
Die Segnung eines neuen Feuerwehr-Einsatzzentrums ist somit ein sichtbares Zeichen sowohl der politischen Verantwortungsträger als auch der jeweiligen Feuerwehr, weiterhin mit bestmöglichem Einsatz unser Feuerwehrwesen zu unterstützen und zu erhalten.

OLMdF Christoph Rodler

 

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