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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren NÖ: Feuerwehren im Unwettereinsatz

NÖ: Feuerwehren im Unwettereinsatz

 NÖ: Unwetter und Sturm sorgten am 2. August wieder einmal für unzählige Einsätze der NÖ Feuerwehren. Betroffen waren fast alle Bezirke, vor allem im Most-, Wald- und Weinviertel. Neben Sturmschäden und Auspumparbeiten galt es auch zahlreiche Brände aufgrund von Blitzschlägen zu löschen. In Etlas und Reitern (ZT) kam es zu Dachstuhlbränden, in Neupölla (ZT) brannte der Wald, in Schöngrabern (HL) stand eine Scheune in Flammen und in Wallsee (AM) kam es zu einem Trafobrand. Alleine im Bezirk Hollabrunn rückten innerhalb kürzester Zeit 25 Feuerwehren aus. Gesamt waren in NÖ 119 Feuerwehren mit knapp 1500 Kräften im Einsatz.
 
 Bezirk Hollabrunn - 25 Feuerwehren im Einsatz
 
Im Bezirk Hollabrunn waren aufgrund der Wetterlage innerhalb von wenigen Stunden 25 Feuerwehren im Einsatz. Die Bezirksalarmzentrale wurde aufgrund der landesweit hohen Einsatzzahlen besetzt. Um einer Überlastung der Landeswarnzentrale in Tulln vorzugreifen, wurde um 21:35 der Notruf auf die Bezirksalarmzentrale umgeleitet. Mit Notruf 122 gelangte man somit direkt zu den Disponenten in Hollabrunn.
 
Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Thürr dazu: "Neben zwei Wohnhausbränden mit insgesamt 11 Feuerwehren, waren fast zeitgleich noch 14 weitere Feuerwehren im Einsatz um Auspumparbeiten durchzuführen oder andere Sturmschäden zu beseitigen."
 
Während sich der Wohnhausbrand in Ravelsbach als Fehlalarm herausstellte, konnte der Brand in Schöngrabern durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr gelöscht werden.  Durch einen Blitzschlag ging ein mit Hackschnitzel gefüllter Raum sofort in Flammen auf. Aufgrund der direkt angrenzten Tankstelle wurden neben der Feuerwehr Schöngrabern, auch noch die Wehren Guntersdorf, Mittergrabern, Obergrabern und Windpassing alarmiert. Somit waren innerhalb kürzester Zeit 67 Mann mit 8 Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei übernahm die Verkehrsregelung der Bundestraße und vorsorglich war auch das Rote Kreuz vor Ort.
 
Die Besitzerin berichtet:  "Ich war gerade bei der Tankstelle als es einen fürchterlichen Knall gab. Ich habe auch gleich bemerkt dass diverse elektrische Anlagen ausgefallen waren. Wieder im Haus, machte mich kurze Zeit später, meine Großmutter auf verdächtigen Brandgeruch aufmerksam. Als ich in den Hof sah, konnte ich bereits die Rauchschwaden aufsteigen stehen. Sofort eilten mein Sohn und mein Mann mit Feuerlöscher  in den Rauch und haben versucht den Brand einzudämmen. Währenddessen wollte ich den Notruf zu wählen, doch das Telefon war ebenfalls ausgefallen. Ich bin dann über die Straße zum Feuerwehrhaus gelaufen und habe den Sirenentaster betätigt. Kurz darauf kamen auch schon die ersten Feuerwehrmänner angelaufen, darunter auch Kommandant Gerhard Semmelmeyer der sich ebenfalls mit einem Feuerlöscher sofort auf den Weg machte."
 
Doch erst das angerückte Tanklöschfahrzeug konnte unter Vornahme eines Hochdruckrohres den Brand vollständig eindämmen und schließlich löschen. Gleichzeitig wurde ein weiteres Rohr zum Löschen bzw. Sichern des Dachstuhles vorgenommen. 
 
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das restliche Brandgut von den Mitgliedern der Feuerwehr ins Freie gebracht um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
 
 

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