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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Rettung in letzter Sekunde

Rettung in letzter Sekunde

 München, 19. Juli 2009, 17:28 Uhr; Isar:  Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es heute an der Isar. Italienische  Touristen waren mit ihrem Schlauchboot versehentlich durch ein Wehrtor eines  Kraftwerkes auf Höhe der Großhesseloher Brücke gefahren. Das kleine Boot  blieb in einer Wasserwalze hängen und drohte zu kentern. Die beiden Insassen, eine 21-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann, riefen in Todesangst um Hilfe.  Passanten reagierten schnell und warfen den Havaristen von der Wehranlage ein  Seil und einen Rettungsring zu und sicherten sie.  Ein Taucher der Feuerwehr seilte sich vom Hubschrauber "Edelweiß" ab, konnte die Frau packen und flog sie in Sicherheit. Da das Boot nun leichter war, spitzte  sich die Situation für den Mann dramatisch zu.
Eine schnelle Rettung musste  geschehen. Feuerwehrmänner auf dem Wehr reichten ihm eine Rettungsstange  und zogen ihn frei hängend auf die circa fünf Meter höher gelegene Mauer. Völlig  entkräftet und unterkühlt wurden die beiden Schiffbrüchigen nach einer  Untersuchung durch den Feuerwehr-Notarzt in eine Münchner Klinik gebracht.  Freunde des Paares, die mit einem weiteren Boot auf einer Sandbank ganz in der  Nähe gestrandet waren, mussten die Dramatik miterleben. Sie gelangten  unversehrt ans rettende Ufer.
 

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