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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Österreichs höchster Ziegelschornstein fällt

Österreichs höchster Ziegelschornstein fällt

 Die Vorbereitung für die Sprengung des Glanzstoff – Schornsteins läuft auf Hochtouren! Unzählige Bohrlöcher konnten durch die Experten der Sprenggruppe des Bezirkes St. Pölten bereits gefertigt werden, die Planungen für den Sprengablauf und die damit verbundenen Straßensperren sind abgeschlossen. Während der Sprengung erfolgt eine Sperre des gesamten Werksgeländes sowie Teilen der Herzogenburger Straße.

Bei dem Sprengobjekt handelt es sich um einen Ziegelschornstein mit Baujahr 1929, errichtet durch die Firma Gusenbauer aus Wien. Der Schornstein, der ursprünglich eine Höhe von 100 Metern erreichte, wurde vor etwa 15 Jahren auf 86 Meter „gekürzt“. Trotz der Kürzung um 14 Meter ist der Glanzstoffschornstein Österreichs höchster seiner Art. Der Schornstein ist auch das bisher höchste Objekt, dass durch eine Sprenggruppe des NÖ Landesfeuerwehrverbandes gesprengt wird.

Für die Sprengung selbst, welche am 17. Juli 2009 um 14.00 Uhr erfolgt, mussten gesamt 210 Bohrlöcher sowie spezielle Fallschlitze (diese gewährleisten die berechnete Fallrichtung) angefertigt werden. An Sprengstoff selbst wird etwa rund 32 Kilogramm „Rowadyn 30/385 Sprengstoff“ verbraucht. Die Sprengung erfolgt in 9 Stufen im Millisekundenabstand.

Genaue Fakten über den Schornstein:
-    Höhe: 86 Meter
-    Durchmesser an der Sohle: 8,86 Meter
-    Durchmesser Rauchloch:    4,00 Meter
-    Wandstärke: 72 / 42 / 25 Zentimeter
-    Bohrhöhe: ca. 12 Meter
-    122 Bohrlöcher am Außenring
-     88 Bohrlöcher am Innenring

Für die Sprengung verantwortlich ist der Gruppenkommandant der Sprenggruppe 17 (Bez. St. Pölten), Brandmeister Peter Fahrafellner.
 

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