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Start Aus den Feuerwehren Aus den Feuerwehren Erholung für Familien in therapiefreien Zeiten

Erholung für Familien in therapiefreien Zeiten

Wenn eines der Kinder an einer schweren Krankheit leidet, verändert sich mit einem Schlag das Leben der ganzen Familie. Die Aufmerksamkeit und Energie richtet sich auf die Erkrankung des Kindes, gesunde Geschwister müssen zurückstecken und Eltern müssen aufgrund dieser enormen Belastung Tag für Tag auf´s Neue über sich hinauswachsen. Zahlreiche Krankenhausaufenthalte, Untersuchungen und Therapien bestimmen nun den Alltag der Familie. In den therapiefreien Zeiten ist die Familie meist auf sich selbst gestellt – und gerade jetzt ist es besonders wichtig, einen Ort zu finden, an dem die Welt für einige Zeit in Ordnung kommt, einen Fels in der Brandung – eine Burg auf festem Granit – die mittelalterliche Kinderburg Rappottenstein. Das Rote Kreuz Niederösterreich ermöglicht gemeinsam mit der Familie Abensperg und Traun Familien diese besondere Art von Erholung.


Das Wesentliche bei der Erholung auf der Kinderburg Rappottenstein ist, dass jedes einzelne Familienmitglied mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und Anliegen berücksichtigt wird. Das kranke Kind soll sich wohlfühlen - Geschwister sollen wieder Kind sein dürfen - und Eltern sollen Sorgen und beängstigende Gedanken loslassen und Kraft schöpfen können. „Der sich ergebende Mehrwert für Eltern und Kinder von dem Erholungsaufenthalt ist für den bevorstehenden oft sehr mühevollen Weg eine großartige Energietankstelle“, sagt Landesrätin Barbara Schwarz. „Ich freue mich sehr, dass diese einzigartige Idee realisiert werden konnte. Nur durch die hervorragende Zusammenarbeit der Familie Abensperg und Traun und des Roten Kreuzes kann dieses wunderbare Projekt zum Leben erweckt werden.“

„Die Familien bekommen so viel Freiraum wie möglich und so viel Betreuung und Begleitung wie notwendig. Ziel ist es, dass die Familien durch die Faszination Ritterburg und die Idylle des Waldviertels erholt und gestärkt aus der Zeit auf der Kinderburg Rappottenstein hervorgehen.“, erklärt Willi Sauer Präsident des Roten Kreuzes Niederösterreich. „So können bis zu drei Familien mit ihren Kindern gleichzeitig Gast auf der Kinderburg Rappottenstein sein, um eine familiäre Atomsphäre zu bewahren und individuelle Betreuung sicher zu stellen.“ Das Team der Kinderburg steht vor Ort mit Rat und Tat zur Verfügung und organisiert verschiedene Freizeitaktivitäten bzw. übernimmt währenddessen die Betreuung der Kinder. So ist es den Eltern möglich auch etwas mehr Zeit zu zweit zu verbringen und für ihre Partnerschaft Kraft zu tanken. Das Rote Kreuz Niederösterreich arbeitet eng mit Psychologen, diplomiertem Pflegepersonal und auch Seelsorgern zusammen. Denn nur so kann im Bedarfsfall die notwendige Begleitung und Unterstützung erfolgen.

Die Familien leisten für den Aufenthalt auf der Burg einen Unkostenbeitrag, die restlichen Kosten werden durch Spenden finanziert. Die Details werden in einem persönlichen Gespräch geklärt.
 

 

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