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Aus den Feuerwehren
Aus den Feuerwehren
Bereit für den Ernstfall - Atemschutzbewerb
Bereit für den Ernstfall - Atemschutzbewerb
„Zur Rettung einer Verletzen Person vor“ hieß es am Samstag im Steinberger Feuerwehrhaus 46 Mal. Denn soviele Trupps stellten sich der Atemschutzleistungsprüfung in Bronze, Silber und Gold, die für alle Feuerwehren des Bezirkes Oberpullendorf stattfand. Dabei müssen die freiwilligen Helfer, die in Trupps á drei Mann agieren, unterschiedliche Stationen durchlaufen. Bei den praktischen Übungen gilt es in einer vorgegebenen Sollzeit eine Menschenrettung durchzuführen sowie verschiedene Schieber und Schaltorgane in einem dunklen Tunnel und Schacht zu betätigen. Auf der theoretischen Seite müssen Fragen aus dem Bereich Atem- und Körperschutz beantwortet werden, ebenso steht der Umgang und vor allem die Wartung des Atemschutzgerät auf der Prüfungsordnung. „Wir wollen hier keinen Wettbewerb abhalten“, unterstreich Bewerbsleiter und Referent für Atem- und Körperschutz im Bezirk Oberpullendorf HBI Richard Greiner. „Vielmehr sollen die Trupps bei dieser Prüfung ruhig und richtig arbeiten. Deswegen gibt es auch keine Reihung sondern nur ein ‚Bestanden‘ oder „Nicht-Bestanden‘,“ erklärt er weiter den grundlegenden Gedanken der Prüfung. Er freute sich über ein besonders hohes Niveau der angetretenen Trupps in diesem Jahr. „Es waren alle Generationen Vertreten.
Der jüngste Atemschutztrupp hatte ein gesamtalter von 58 Jahren, der älteste Trupp von 158 Jahren. Das freut mich besonders, denn auch im Einsatz arbeiten Alt und Jung Hand in Hand zusammen,“ so Greiner bei der abschließenden Siegerehrung. Bei dieser wurde an 12 Trupps das Atemschutzleistungsabzeichen in Gold, an 13 jenes in Silber und an 19 das bronzene Abzeichen vergeben. Die Kategorien sind aufeinander aufbauend und unterscheiden sich jeweils leicht in den zu bewältigenden Aufgaben. Bei der Siegerehrung gratulierten auch Bürgermeisterin Claudia Friedl und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Rudolf Ferscha der unterstrich: „Wer aufhört besser zu werden, hat auch aufgehört gut zu sein.“
Text und Fotos: V Jacob Schumann, Bezirkspressereferent