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5,5 Tonnen-Führerschein auch im Nationalrat beschlossen
Die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch der Rettungsorganisationen, dort vor allem die Notarzt-Einsatzfahrzeuge, wurden nicht zuletzt aufgrund besserer technischer Ausrüstung immer schwerer und überschritten damit häufig bereits das Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Freiwillige mit B-Führerschein und damit auch ihre Organisationen vor Ort wurden dadurch in ihrer Einsatzbereitschaft eingeschränkt. Als Folge wurde die Berechtigung gefordert, mit dem B-Führerschein auch Kfz bis 5,5 Tonnen lenken zu dürfen, anders wäre die flächendeckende Versorgung Österreichs nicht mehr gesichert. Dies ist nun geschehen - und damit wurde für das Freiwilligenwesen, aber auch für die Sicherheit für die Bevölkerung ein wichtiger Fortschritt erzielt
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Drängen von Feuerwehr, Rettungsorganisationen und Volkspartei hat sich gelohnt, begrüßte der ÖVP-Feuerwehrsprecher Abg. Jakob Auer die morgige Ministerratsvorlage in Bezug auf eine Änderung des Führerscheingesetzes. Damit haben die Feuerwehrleute künftig Rechtssicherheit, wenn sie rasch mit Löschfahrzeugen und technischem Gerät vor Ort sein müssen. Eine interne Prüfung sorgt für zusätzliche Verkehrssicherheit. Dabei pocht Jakob Auer auf moderate Prüfungsgebühren, damit diese nicht erneut zur Kostenfalle für Feuerwehren werden. "Das Problem ist ja seit längerem bekannt", ist Jakob Auer froh, dass mit kommendem Jahr eine Änderung im Sinne der Feuerwehren erreicht werden konnte. "Wenn wir wollen, dass die Feuerwehren mit den modernsten und neuesten technischen Möglichkeiten ausgestattet sind, um Leben und Eigentum zu retten, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass diese Geräte flächendeckend eingesetzt werden können", verweist der ÖVP-Feuerwehrsprecher erneut auf die aktuelle Problematik, dass moderne Lösch- bzw. Einsatzfahrzeuge ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen überschreiten. "Mit der internen Ausbildung und Prüfung wird sichergestellt, dass die notwendigen Einsatzgeräte auch bedient werden können", mahnt Auer aber zugleich moderate Prüfungsgebühren dafür ein.
St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungsorganisationen in Zukunft nach einer entsprechenden Ausbildung und Prüfung auch Fahrzeuge, die bis zu 5,5 Tonnen wiegen, mit dem B-Führerschein lenken dürfen, unterstützt nicht nur die Freiwilligen selbst, es gewährleistet auch das Fortbestehen dieser wichtigen Institution", so der Vorsitzende des parlamentarischen Verkehrsausschusses, NR Anton Heinzl, zur heutigen Beschlussfassung des Ministerrats.
Anmerkung zur Fahrzeugtechnik: Basisfahrzeuge mit Tank und Technischer Ausrüstung in der passenden Gewichtsklasse gibt es entgegen anderslautenden Meldungen bereits bei allen relevanten Herstellern. Eine Neukonstruktion belastet also die Feuerwehren nicht zusätzlich. Vgl. dazu FO 6/2010
www.oevpklub.at
www.spoe.at