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Rosenbauer auf der Interschutz 2010
Ganzheitliche Lösungen für die Feuerwehren
Der heurige Messeauftritt steht unter dem Motto „Integrated Solutions“, übersetzt: ganzheitliche Lösungen. Integrated Solutions bedeutet, dass Rosenbauer die im Fahrzeug verbauten Schlüsselkomponenten im eigenen Haus entwickelt und produziert. Die Anwender können somit darauf vertrauen, dass alle Teile optimal aufeinander abgestimmt sind und im Zusammenspiel perfekt funktionieren. Lösch- und Fahrzeugtechnik, Kommunikations- und Sicherheitseinrichtungen kommunizieren über den CAN-Bus und bilden ein integriertes Gesamtsystem. Moderne Telematiklösungen wie das Service-Tool service4fire.com oder das Einsatzmanagement EMEREC ergänzen die Systeme.
Gemeint ist damit auch, dass sich Rosenbauer als Fullliner präsentieren wird. Vom Löschfahrzeug über Hubrettungsgeräte bis zur Tragkraftspritze, vom Schutzhelm bis zur HAZMAT-Spezialausrüstung reicht das Komplettangebot. Mit seinen Produkten und Lösungen erfüllt Rosenbauer alle wichtigen Feuerwehrnormen und -richtlinien dieser Welt.
Vorhang auf!
Rosenbauer stellt seine Technologieführerschaft immer wieder klar unter Beweis und wird dies auch auf der kommenden Interschutz tun. Schon einige Wochen vor der Messe präsentieren wir Ihnen einige Neuheiten, die auf der „Interschutz – Der Rote Hahn“ ausgestellt werden:
• Mit der Weltpremiere der neuen AT-Generation, unter dessen Designkleid sich insge¬samt 90 Innovationen verbergen, wird Rosenbauer die Zukunft der Feuerwehren prägen.
• Geforscht hat Rosenbauer auch im Bereich neuer Antriebstechniken und bringt mit dem EPS (Electronic Power System) das erste Hybrid-Feuerwehrfahrzeug auf den Markt. Das erste Hybrid-Löschfahrzeug (HLF 20/16) wird von der FF Aschheim in Dienst gestellt.
• Ein echter Koloss unter den Exponaten ist der Rüstwagen-Kran der BF Ludwigshafen der auch auf der Messe zu sehen sein wird. Der Rüstwagen-Kran ist auf einem dreiachsigen SCANIA-Fahrgestell aufgebaut und hat im Heck auf einem Drehkranz einen Bergekran montiert. Der funkferngesteuerte Bergkran ist um 360 Grad endlos drehbar und erreicht eine maximale Ausladung von 24,8 m. Damit erhält die BF Ludwigshafen ein multifunktionales und rasch einsetzbares Bergefahrzeug, das sich für die verschiedensten Einsatzmöglichkeit eignet. Enorm wichtig war der BF Ludwigshafen, dass der RW-Kran auch bei Tunnelunfällen eingesetzt werden kann.
• Auch im Bereich der Kompaktfahrzeuge wird es eine revolutionäre Neuheit geben. Erstmals wird ein CompactLine-Aufbau auf einem Mercedes-Benz Sprinter 6x6 realisiert. Das Offroad-Fahrzeug mit erhöhter Nutzlast (bis zu 4 t) ist ideal für unbefestigte Straßen und Wege.
• Im Bereich der Höhenrettung wird Metz Aerials unter anderem den brandneuen Rettungskorb mit einer Nutzlast von 450 kg vorstellen. Ebenfalls ausgestellt wird eine B32 auf dem SCANIA LowLiner.
• Ein besonderes Highlight auf der Interschutz hat Metz Aerials im Drehleitern-Bereich zu bieten: Im Rahmen des Großauftrages aus Saudi-Arabien wurde erstmals eine 56-Meter-Drehleiter entwickelt. Die L56 basiert auf der bei der L32 verwendeten Technik. Konkret erreicht die L56 maximal 20 m Ausladung bei 0° Aufrichtewinkel und drei Personen im Korb.
• Aus dem Bereich der Ausrüstung wird Rosenbauer neben vielen interessanten Neuheiten auch die neue Tauchpumpe NAUTILUS 8/1 dem breiten Fachpublikum präsentieren. Die NAUTILUS 8/1 (800 l/min bei 1 bar) ist seit Anfang 2010 auf dem Markt und wird bis zur Interschutz durch die kleinere Version NAUTILUS 4/1 mit 400 l/min bei 1 bar das Programm ergänzt.
• Zudem präsentiert Rosenbauer auf der Interschutz das neu entwickelte Informations¬managementsystem EMEREC. Es unterstützt und vernetzt Einsatzkräfte. Die Kombination aus mobilen Endgeräten mit einem zentralen Server und der Anbindung verschiedenster kundenspezifischer Datenbanken und Systeme (wie z.B. Alarm- bzw. Einsatzleitrechner) stellt die Basis des Systems dar.
Neuer AT – Ein Feuerwerk an Innovationen
• 90 Innovationen bei Kompaktheit, Funktionalität und Qualität
• Erstmals live auf der „Interschutz – der Rote Hahn“ zu sehen
Rosenbauer, der Innovationsführer der Branche, wird auf der Weltleitmesse „Interschutz –
Der Rote Hahn“ in Leipzig mit einer Weltpremiere aufwarten und den brandneuen AT präsentieren. Das erfolgreiche Fahrzeugkonzept – erstmals 1994 präsentiert – wurde in einem professionellen Entwicklungsprozess von Spezialisten und Praktikern perfektioniert. Nicht weniger als 90 Innovationen stecken im neuen AT, der in perfektem Zusammenspiel von Form und Funktion das kommunale Feuerwehrfahrzeug der Zukunft neu definieren wird. Jede Verbesserung hat das Ziel, den Feuerwehrmann bei seiner Arbeit noch besser zu unterstützen.
Größter Wert wurde beim neuen AT wieder auf die drei Grundtugenden des idealen kommunalen Feuerwehrfahrzeuges gelegt: Qualität, Kompaktheit und Funktionalität. So wurden bereits in der Entwicklungsphase die Bauteile mittels FEM (Finite-Elemente- Methode) mit ihrer maximalen Belastbarkeit berechnet und komplexe Funktionsabläufe simuliert, um die geforderte technische Qualität sicherzustellen. Jeder freie Raum im Fahrzeug wurde genutzt, um die Beladekapazität weiter zu erhöhen. Der neue AT bietet klar das beste Verhältnis zwischen Ladevolumen und Außenabmessungen, sein geringer hinterer Überhang sorgt zudem für größtmögliche Wendigkeit.
Alles am neuen AT wurde auf Leistungseffizienz getrimmt, jedes Detail dahingehend optimiert, dass sich der Feuerwehrmann voll und ganz auf seinen Einsatz konzentrieren kann. Das kommunale Feuerwehrfahrzeug der Zukunft wird ihm dabei in vielen Belangen entgegenkommen. Der AT wird viele Aufgaben selbstständig übernehmen, viele Features automatisiert zur Verfügung stellen, sodass Feuerwehreinsätze künftig noch schneller, sicherer und effizienter ablaufen können.
Angeboten wird der neue AT in drei Basisvarianten: als wendiges City-Fahrzeug mit einer Breite von 2.350 mm, als klassisches kommunales Feuerwehrfahrzeug zwischen 12 und 16 t Gesamtgewicht sowie als „schwere Klasse“ mit bis 18 t Gesamtgewicht und bis zu 7.500 l Löschmittel an Bord. Für die gesamte Baureihe stehen zusätzliche Ausstattungspakete zur Verfügung, mit denen das Funktionsspektrum, die Sicherheitseinrichtungen, die Signal- und Beleuchtungseinrichtungen bis hin zum Außendesign individuell konfiguriert werden können. So bekommt jede Feuerwehr letztlich ihr individuelles Fahrzeug, das einerseits ganz gezielt an ihre Bedürfnisse angepasst werden kann und andererseits in industrieller Spitzenqualität
hergestellt wird.