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Start Aktuelles Drei Todesopfer sind zuviel...

Drei Todesopfer sind zuviel...

V: „3 Todesopfer infolge von Bränden trüben die Leistungsbilanz 2009 - der Vorarlberger Feuerwehren".
„Kurze Anfahrtswege, sehr gute Ortskenntnisse und die neuen technischen Möglichkeiten der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle ermöglichen erst die raschen Interventionszeiten,  (ab der Alarmierung ist die Feuerwehr im Schnitt in 10 Minuten vor Ort) die für einen erfolgreichen Einsatz unbedingt erforderlich sind.  Auf die in Vorarlberg bestehende flächendeckende Versorgung mit Feuerwehren dürfen wir „Gott sei Dank zurückgreifen“, denn ohne diese Voraussetzung würden  die Interventionszeiten markant ansteigen, sagt Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter im Bilanzgespräch.
 

Einsätze - Resümee 2009
738 Brandeinsätze – bedeutet eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 4%
und 2124 technische Einsätze – auch hier ist ein Plus von 26% (infolge vermehrter Einsätze nach Starkregen im Monat August bedingt) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen,
insgesamt hatten die Feuerwehren 4.197 Feuerwehreinsätze im Jahr 2009 abzuarbeiten.
 
Im Schnitt mussten die Feuerwehren täglich 11x zu einem Einsatz ausrücken.
32 Mann- bzw. Frauenjahre auf der Basis eines 8-Stundentages wurden dabei freiwillig geleistet.
Bei einem Stundenlohn von EURO 40,-- wurde bei den Einsätzen eine Arbeitsleistung von rund 3,6 Millionen EURO erbracht.
 
Ausbildung – eine positive Weiterentwicklung im Jahr 2009
Dass die Feuerwehren schnell, zuverlässig, präzise und freiwillig in jeder Gemeinde rund um die Uhr das ganze Jahr hindurch eine qualitative Leistung bringen können, dafür ist eine laufende Weiterbildung unumgänglich.
Von den 6.590 Freiwilligen haben im Jahr 2009- 2.467 Feuerwehrmitglieder an den 97 Weiterbildungsveranstaltungen der Landesfeuerwehrschule teilgenommen.
Das heißt, dass sich jedes 2. aktive Mitglied einer Feuerwehr mit dem Besuch eines Lehrganges auf dem aktuellen Wissensstand hält. Dass diese Weiterbildung auch eine entsprechende Qualität
haben muss, wird mit der Tatsache untermauert, dass die Landesfeuerwehrschule seit dem Jahr 2008 nach ISO zertifiziert ist.

Ein Quantensprung in der Ausbildung wurde Ende des Jahres 2009 Realität - mit Inbetriebnahme des gasbetriebenen Brandsimulators können die Feuerwehrleute ab sofort unter realen Bedingungen Brandeinsätze beüben.
Was für die Bergrettung der Berg als reale Übungs- und Trainingsmöglichkeit ist, was für die Wasserrettung die Seen und Flüsse als Übungs. und Trainingsmöglichkeit sind, das ist ab sofort für die Feuerwehrleute
der Brandsimulator an der Landesfeuerwehrschule!
 
Auszug aus dem Einsatzgeschehen 2009
6.1 um 3:28 Uhr Thüringerberg Wohnhaus in Vollbrand
8.1.um 20:37 Uhr Doren Dachstuhlbrand bei einem Wohnhaus
10.1. um 11:58 Uhr Lustenau Bahnhofstraße Dachstuhlbrand
15.1. Hohenems Brand in einer Wohnanlage - 1 Todesopfer (57-jährige Frau)
4.2. um 19:42 Uhr Nenzing Burggasse Wohnhaus in Vollbrand
18.3. um 13:13 Uhr Bürs Judavollastraße Brand eines Wohnhauses
20.3.um 8:16 Uhr Gaißau Ofenstraße Dachstuhl in Vollbrand
5.4. um 13:30 Uhr Blons Wohnhaus Dachstuhl in Vollbrand
20.4. um 0:37 Uhr Götzis Unteres Tobel Brand eines Dachstuhls
16.5. um 2;21 Uhr Mittelberg Bödmerstraße Haus Alte Mühle in Vollbrand
26.5. um 9:27 Uhr Müselbach Wohnhausbrand - 1 Todesopfer (83jähriger Mann)
1.6. um 15:21 Bludenz Bahnhofstraße Großbrand in der Bludenzer Altstadt
11.6. um 17:01 Dornbirn Mühlegasse Dachstuhlbrand
10.7. um 01:31 Uhr Hohenems Hochquellenstraße 2 Wohnhäuser und 1 Stallgebäude in Brand
18.7. um 10:53 Schoppernau Holzhaus in Vollbrand
22.7. um 22:40 Uhr Frastanz Mühleplatz 3 Brand in einem Stiegenhaus
23.7. um 5:21 Uhr Schlins Talsperre Brand in einer Tiefgarage (Bildmaterial)
5.8. um 21:18 Uhr Frastanz Mühlegasse Brand im Keller
6.8. um 16:54 Uhr Sonntag Stallgebäude in Vollbrand
12.8. um 8:01 Uhr Alberschwende Tannenberg Brand eines Ferienhauses
7.9. um 16:33 Uhr Alberschwende Gschwend Wirtschaftstrakt eine landwirtschaftlichen Anwesens in Vollbrand
22.9. Dalaas Brand einer Pizzeria (Bildmaterial)
28.9. Lustenau Zimmerbrand - 1 Todesopfer (65jähriger Mann)
9.11. um 16:50 Uhr Au Brand eines Flachdaches nach Flämmarbeiten

 
Hinweise für die Bevölkerung
„Die Brandereignisse des letzen Jahres zeigen auch wieder auf, dass die Bevölkerung laufend über das Verhalten bei Brandgefahren aufmerksam gemacht werden muss“
so Landesfeuerwehrinspektor Vetter und er verweist dabei auf fünf Grundsatzregeln:
wenn es  für sie möglich ist leiten sie erste Löschversuche ein;  
Alarmieren sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 122;  
breitet  sich das Feuer trotz ihrer Löschversuche aus, verlassen sie sofort die Wohnung  oder das Haus 
schließen sie die Türen, damit sich das Feuer nicht ungehindert  ausbreiten kann 
installieren Sie vorbeugend Wohnungsrauchmelder – diese Geräte  warnen Sie mit einem schrillen Pfeifton vor dem gefährlichen  Brandrauch
Bildhinweis (Bildquelle Landesfeuerwehrverband)
23.7. Tiefgaragenbrand in Schlins
22.9. Brand einer Pizzeria in Dalaas
 

Günther Watzenegger, Geschäftsführer
Landesfeuerwehrverband Vorarlberg

h www.lfv-vorarlberg.at
 

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