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Digitale Alarmierung nun auch für die NÖ Feuerwehr
St. Pölten (OTS/NLK) - Für die niederösterreichische Feuerwehr gibt es nach dem Beschluss der Landesregierung von gestern, 1. Dezember, nun auch die digitale Alarmierung. Wie Katastrophen und Unglücke in den letzten Jahren gezeigt haben, ist eine - von der öffentlichen und kommerziellen Infrastruktur unabhängige - Alarmierung von Einsatz- und Hilfskräften auf sicherem Wege notwendig. Das NÖ Rote Kreuz hat bereits vor fünf Jahren mit dem Aufbau dieses modernen Alarmierungsnetzes begonnen. So konnten in den letzten Jahren sämtliche Einsätze der NÖ Rettungsorganisationen erfolgreich über dieses satellitengestützte System abgewickelt werden.
Um dies zu ermöglichen, haben Funktechniker des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes, des Landes Niederösterreich und der
Rettungsleitstelle 144 Notruf NÖ gemeinsam mit der Firma Swissphone
das digitale Alarmierungssystem so adaptiert, dass nun die
Bedürfnisse der niederösterreichischen Feuerwehren optimal abgedeckt
werden können. So wurde die Alarmierungstechnik nach Tulln verlagert
und weiter verbessert, um auch in Katastrophenfällen bei
Beeinträchtigung der öffentlichen Kommunikationsnetze bzw. bei
Stromausfall eine Alarmierung aller Einsatzkräfte zu ermöglichen.
"Wir haben seitens des Landes Niederösterreich nun dieses Netz
übernommen und können somit auch den niederösterreichischen
Feuerwehren diese moderne Technik zur Verfügung stellen", betont
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.
"Mit diesem Alarmierungsnetz verfügen wir gemeinsam mit der
Schweiz über eines der weltweit modernsten Alarmierungssysteme. In
einigen Wochen, wenn auch der Digitalfunk seiner Bestimmung übergeben
sein wird, ist Niederösterreich mit seinen Einsatzorganisationen
Topregion in Sachen Sicherheit", so der für das Feuerwehrwesen
zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Das Land Niederösterreich und die niederösterreichischen
Feuerwehren waren bereits in den achtziger Jahren Pioniere in der
Alarmierungstechnik. Niederösterreich verfügte als eines der ersten
Länder in Europa sehr früh über ein flächendeckendes analoges
Alarmierungssystem zur Auslösung der Feuerwehrpager sowie der
Feuerwehr- und Zivilschutzsirenen. Dieses analoge Netz ist nun in die
Jahre gekommen und kann sukzessive durch das neue digitale
Alarmierungsnetz ersetzt werden.
"Mit dem neuen Netz sind in kürzerer Zeit mehr Einsatzkräfte
erreichbar, unsere Feuerwehren können eigene Alarmierungsgruppen für
Spezialkräfte und Sonderdienste im System abbilden, und außerdem
hilft es durch billigere Endgeräte unseren Feuerwehren beim Sparen",
fasst Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta zusammen.
Weitere Informationen: Büro LR Pernkopf, Klaus Luif, e-mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon 02742/9005-12705.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
www.noe.gv.at/nlk