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Tragische Eislawine
T: Am 24. Juli 2009 wurde die Feuerwehren Eben-Achensee und Pertisau zur Unterstützung der Bergrettung alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete ‚Eingeklemmte Person‘. Ein Gruppe deutscher Urlauber, zwei Erwachsene und drei Jugendliche, waren am Freitag zu einer Radwanderung in das Dristenautal bei Pertisau aufgebrochen. Die Jugendlichen wollten in der Folge im sogenannten Tribgraben den noch mit Altschnee und Eis teilweise überdeckten Bach erforschen. Als die Gruppe ca. 30m weit in das Bachbett aufgestiegen war, lösten sich große Mengen Eis und Altschnee und verschüttete die Gruppe. Einer der Erwachsenen, der nicht in das Bachbett mit eingestiegen war, alarmierte sofort die Bergrettung Maurach. Zeitgleich wurden auch zwei Notarzthubschrauber alarmiert.Die zweite erwachsene Person und eine Jugendliche konnten sich unverletzt aus den Schneemassen befreien. Die kurz darauf eingetroffen Bergrettung und der Notarzt konnten bei einer Jugendlichen jedoch nur mehr den Tod feststellen. Sie wurde von den Eismassen regelrecht erdrückt.
Eine weitere Jugendliche – die Schwester der Verunglückten – war unter Eisplatten eingeklemmt Aufgrund der großen Eismengen und des großen Gewichtes war die Rettung mit den Mitteln der Bergrettung nicht möglich. So erfolgte um 14:50 Uhr die Alarmierung der Feuerwehren Eben-Achensee und Pertisau.
Nach kurzer Erkunden und Schilderung der Lage durch den Einsatzleiter der Bergrettung, entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr, Kommandant der FF Eben-Achensee Wolfgang Paregger, sofort schweres Bergegerät mit einem der beiden Rettungshubschrauber zum Einsatzort bringen zu lassen. Mit Motorsägen wurden die Eisblöcke zerkleinert und das verschüttete Mädchen durch den Einsatz von Hebekissen befreit. Nach ca. 20 Minuten konnte sie dem Notarzt zur weiteren Versorgung übergeben werden. Sie wurde anschließend in die Klinik Innsbruck geflogen und ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
HV Andreas Gerstenbauer
Bilder: Bergrettung Maurach
Eine weitere Jugendliche – die Schwester der Verunglückten – war unter Eisplatten eingeklemmt Aufgrund der großen Eismengen und des großen Gewichtes war die Rettung mit den Mitteln der Bergrettung nicht möglich. So erfolgte um 14:50 Uhr die Alarmierung der Feuerwehren Eben-Achensee und Pertisau.
Nach kurzer Erkunden und Schilderung der Lage durch den Einsatzleiter der Bergrettung, entschied der Einsatzleiter der Feuerwehr, Kommandant der FF Eben-Achensee Wolfgang Paregger, sofort schweres Bergegerät mit einem der beiden Rettungshubschrauber zum Einsatzort bringen zu lassen. Mit Motorsägen wurden die Eisblöcke zerkleinert und das verschüttete Mädchen durch den Einsatz von Hebekissen befreit. Nach ca. 20 Minuten konnte sie dem Notarzt zur weiteren Versorgung übergeben werden. Sie wurde anschließend in die Klinik Innsbruck geflogen und ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
HV Andreas Gerstenbauer
Bilder: Bergrettung Maurach