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Bundesregierung: Rasche Hilfe

BM Berlakovich: Rasche Soforthilfe für die Betroffenen und Wiederherstellung des Hochwasserschutzes haben Priorität. Wien (OTS) - "Jetzt gilt alle Aufmerksamkeit der Krisenhilfe under Unterstützung der Betroffenen, da wird vor Ort vor allem auch von freiwilligen Helfern Großartiges geleistet. In einem nächsten Schritt ist es wichtig, dass die Menschen in den Überschwemmungsgebieten so rasch und unbürokratisch wie möglich wieder zur Normalitätzurückkommen und beschädigter Hochwasserschutz wiederhergestellt wird. Wer rasch hilft, hilft doppelt", so Umweltminister Niki Berlakovich.
Die vorbeugenden Massnahmen zum Hochwasserschutz, die das
Lebensministerium in den letzten Jahren mitfinanziert hat, haben sich
weitgehend bewährt. Beispielsweise haben die Rückhaltebecken in
betroffenen Gebieten der Steiermark ihren Zweck erfüllt (z.B. in
Bereich Fürstenfeld). In Niederösterreich haben sich die
Rückhaltebecken in Lichtenwörth, das Rückhaltebecken in Petzenkirchen
sowie der Hochwasserschutz in Lilienfeld an der Traisen bestens
bewährt. Die Schäden an den schutztechnischen Einrichtungen müssen
nun ebenfalls umgehend behoben und die darüber hinausgehenden
Maßnahmen zur raschen und gefahrlosen Abfuhr künftiger Niederschläge
(z.B. Ausbaggern von Rückhaltebecken) umgesetzt werden, teilt
Minister Berlakovich mit: "Das Lebensministerium wird hiefür die
erforderlichen Mittel rasch zur Verfügung stellen. Erste
Abschätzungen sprechen von einem Erfordernis von rund 5 Millionen
Euro, zu denen der Bund seinen Beitrag leisten wird".

Tatsache ist jedoch, dass es keinen hundertprozentigen Schutz
geben kann, es bleibt immer ein Restrisiko, da sich die Natur nicht
prognostizieren und planen lässt. "Dennoch werden wir auch weiterhin
alles daran setzen, den größtmöglichen Schutz und Sicherheit für
Menschen und ihr Hab und Gut zu gewährleisten. Erst 2005 wurden die
Mittel für den Hochwasserschutz in einem Schulterschluss von Bund und
Ländern massiv aufgestockt und es werden gemeinsam etwa 270 Mio Euro
jährlich investiert", erklärt Minister Berlakovich. Derzeit wird an
1200 Baustellen in ganz Österreich am Schutz vor Naturgefahren
gearbeitet. Kriterium bei den Schutzprojekten ist eine Orientierung
an den natürlichen, ökologischen Gegebenheiten.

Durch den Klimawandel haben sich die Naturgefahren intensiviert,
die Abstände zwischen den Ereignissen werden kürzer und die
Niederschläge heftiger, umso wichtiger ist daher, dass wir alles
daran setzen, den Klimawandel zu stoppen. Da ist jede und jeder
gefragt. Nur wenn wir alle verantwortungsvoll handeln, können wir
unser Klima schützen und einer Verschärfung der Naturkatastrophen
Einhalt gebieten.
 

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