Objektiv Medien Service
Anmeldung
Webshop
Ecomed Fachverlag
Kohlhammer Fachbücher
Strahlenschutz-Broschüre
Gefahrgut-Helfer
Edition FO
Zeige alle Produkte |
|
|
Erweiterte Suche |
|
| Warenkorb zeigen | |
|
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
|
Hochwasser 2009
26. 6. 2009: Am Nachmittag des 26. 6. waren waren mehrere Bezirke in Niederösterreich von schweren Gewittern betroffen. Im Bezirk Tulln gab es in Sieghartskirchen Überflutungen der großen und kleinen Tulln. Im Bezirk Wiener Neustadt waren die Gemeinden Erlach, Klingfurth und Walbersbach betroffen. Zahlreiche Straßen mussten gesperrt und Personen in Sicherheit gebracht werden. Auch im Bezirk Neunkirchen kam es zu Hangrutschungen und überfluteten Kellern. Im Bezirk Lilienfeld befand sich der Schwerpunkt der Einsätze im Bereich der Flüsse Traisen und Gölsen. Die ÖBB-Strecke Traisen-Hainfeld war unterbrochen, mehrere Straßen mussten nach Murenabgängen gesperrt werden. In den Bezirken Horn, Hollabrunn, Zwettl, St. Pölten, Waidhofen/Ybbs und Amstetten kam es ebenfalls zu unwetterbedingten Einsätzen. (Statistik: 182 Feuerwehren mit rund 2.200 Kräften). Schon um 14.30 Uhr sorgte das Hochwasser der Leitha im Bereich Deutsch Haslau/NÖ für Arbeit: Die FF musste zu Dammsicherungsmaßnahmen zur "alten Mühle" alarmiert. Der Pegelstand der Leitha war so hoch, dass die Wassermassen über den Damm in ein Wohnhaus schossen. In Hollern war die Situation ähnlich, die Leitha überflutete hier die LH165. (Foto: AFKDO Hainburg/Donau). Im südlichen Burgenland waren im Raum Güssing und Oberwart ebenfalls zahlreiche Feuewehren aufgrund der Regenfälle im Dauereinsatz. Zur Übersicht
Berichte 26. 6. 2009:

24.6.2009: Die Pegel der Donau und vieler ihrer Zubringer und Nebengewässer haben sich stabilisiert. Tausende Hilfskräfte haben seit gestern alle möglichen Schutzmaßnahmen in die Wege geleitet und konnten da und dort bereits mit den Aufräumungsarbeiten beginnen. In Niederösterreich sind heute 250 Feuerwehren mit weit über 3000 Kräften im Einsatz, KHD-Einheiten und Sondergerät werden eingesetzt. Schwerpunkt ist nach wie vor das Mostviertel sowie das Donautal. In OÖ stehen ebenfalls über 2500 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. (Bilder FO/FF Schärding).(Fotos: BFKDO St. Pölten, FF Rabenstein)
Detailberichte 23.6.09:
(Fotos: FO)
23.6.09: Der tagelange Dauerregen hat in den nördlichen und östlichen Bundesländern zu einer verschärften Hochwasser-Situation geführt. Mit einem Anstieg der Pegel ist weiter zu rechnen. In Oberösterreich wurden in Steyr der Enns- und der Ortskai gesperrt, es wurde die Vorwarnstufe ausgelöst. Auf der B309 gab es zwischen Dietachdorf und Pühring Behinderungen durch Muren.In NÖ steigen die Pegel der Donau und ihrer Zubringer weiter. In Bad Erlach hat die Feuerwehr einen Dammbruch verhindert, an der Pielach werden die Dämme verstärkt. Derzeit stehen rund 50 Feuerwehren mit knapp 500 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz (Im Bild die Rollfähre bei Klosterneuburg, Foto: FO).
Auch in Tirol und Salzburg kam es zu Murenabgängen und örtlichen Behinderungen.





