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BrandHÁZ - Branddienstausbildungszentrum

 Burgenland: Die Republik Österreich und die Republik Ungarn haben eine ca. 350 km lange gemeinsame Grenze, an der das Bundesland Burgenland sowie die Komitate Györ-Moson-Sopron und Vas liegen. Durch die Entwicklungen in der EU ist diese Region vom Randbereich in das zentrale Europa gerückt „Die Zahl der Einsätze ist in den letzten 30 Jahren diesseits und jenseits der Grenze stark gestiegen. Im Burgenland haben sich die Einsätze in diesem Zeitraum verzehnfacht! Hauptverantwortlich für die Steigerung sind die Technischen Hilfeleistungen im Straßenverkehr, bei den Elementarereignissen und bei den Gefahrguttransporten. Im Bereich der Wald-, Flur- und Schilfbrände sind durch den Klimawandel ebenfalls Anzahl und Intensität der Brände zunehmend und starken Veränderungen unterworfen. Auch bei den Bauobjekten (z.B. bei Hotels, Wohn- und Krankenhäusern usw.) sind durch den wirtschaftlichen Aufschwung völlig neue Risken (Gebäudehöhen, Brandbelastung, Nutzung, usw.) abzudecken“ sagte Landesfeuerwehrkommandant Ing. Manfred Seidl im Rahmen der Projekteröffnungskonferenz am 26. Mai 2009.


Feuerwehreinsätze verzehnfacht
„Die Zahl der Einsätze ist in den letzten 30 Jahren diesseits und jenseits der Grenze stark gestiegen. Im Burgenland haben sich die Einsätze in diesem Zeitraum verzehnfacht! Hauptverantwortlich für die Steigerung sind die Technischen Hilfeleistungen im Straßenverkehr, bei den Elementarereignissen und bei den Gefahrguttransporten. Im Bereich der Wald-, Flur- und Schilfbrände sind durch den Klimawandel ebenfalls Anzahl und Intensität der Brände zunehmend und starken Veränderungen unterworfen. Auch bei den Bauobjekten (z.B. bei Hotels, Wohn- und Krankenhäusern usw.) sind durch den wirtschaftlichen Aufschwung völlig neue Risken (Gebäudehöhen, Brandbelastung, Nutzung, usw.) abzudecken“ sagte Landesfeuerwehrkommandant Ing. Manfred Seidl im Rahmen der Projekteröffnungskonferenz am 26. Mai 2009.


Grenzüberschreitende Ausbildungsaktivitäten
Da Elementarereignisse, technische Katastrophen, Brände und Unfälle keine Grenzen kennen, nahmen dies der Landesfeuerwehrverband Burgenland und die Katastrophenschutzdirektion der Komitate Györ-Moson-Sopron bereits vor Jahren zum Anlass für gemeinsame, grenzüberschrei-tende Ausbildungsaktivitäten. So wurden in den letzten drei Jahren umfangreiche realitätsnahe Einsatzübungen im Bereich Györ, Sopron, Köszeg, Nickelsdorf, Rechnitz, Eisenstadt, Rust, Mör-bisch und am ungarischen Teil des Neusiedler Sees gemeinsam geplant und durchgeführt. Eben-falls wurden grenzüberschreitende Waldbrandübungen und Gefahrgutübungen abgehalten. Darüber hinaus wird an der Landesfeuerwehrschule in Eisenstadt seit Jahren die gemeinsame und grenz-überschreitende Ausbildung und praktische Beübung von Atemschutzgeräteträgern in dem im Jahr 1975 errichteten Brandhaus samt begleitenden Übungseinrichtungen durchgeführt. Seit 2006 ist aus statischen Gründen das alte Brandhaus nur noch bedingt benützbar. Heißübungen dürfen überhaupt nicht mehr durchgeführt werden. In den Jahren 2007 und 2008 wurde in mehreren ge-meinsamen Arbeitsgesprächen die Notwendigkeit des Neubaus eines Branddienstausbildungszen-trums „BrandHÁZ“ sowie die Organisation der gemeinsamen Nutzung geplant.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Ausbau der Landesfeuerwehrschule Burgenland zum „Pannonischen Kompetenz-Zentrum“ in den Jahren 2002 und 2003 als „INTERREG III A AT-HU Projekt“ über das Regionalmanagement Burgenland gefördert wurde und wesentlich zur Intensivierung und Verbesserung der grenzüberschreitenden Ausbildung beiträgt.

Stadtfeuerwehrkommandant Obstlt. Zsolt Csuka von der Berufsfeuerwehr Sopron lobte die grenzüberschreitende Kooperation. „Zweisprachige Ausbildungshilfen sollen die sprachliche Kommunikation verbessern und zukünftige gemeinsame Übungen erleichtern“
 

 

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