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Start Aktuelles Schnee-Großeinsatz

Schnee-Großeinsatz

  Die letzten 48 Stunden bedeuteten für viele Hilfskräfte in NÖ, OÖ und der Obersteiermark: Großeinsatz: Während im Gesäuse und dem Salzatal ganze Orte von der Umwelt abgeschnitten sind, kämpfen im Toten Gebirge, der Ötscher-Region und den Gutensteiner Alpen die Helfer mit den Schneemengen auf Dächern, welche unweigerlich Einsturzgefahr bedeuten! Gestern waren fast 100 Feuerwehren (samt den eingeteilten Feuerwehren der KHD-Bereitschaften) im Einsatz. Schwerpunkte waren der südliche Bezirk Amstetten, der Raum Lunz und Lackenhof (SB), Annaberg (LF), Rohr im Gebrige (WN) und Schwarzau (NK).  Derzeit sind Kräfte von rund 60 Feuerwehren im Anmarsch auf die Einsatzräume. In OÖ bildete sichein Schwerpunt in Rosenau am Hengstpass. (Bilder: St. Öllerer, Einsatzraum Annaberg)
Stefan Öllerer: Der Katastrophenhilfsdienst des Bezirkes Tulln war heute mit über 100 Mann im Raum Annaberg (Bez. Lilienfeld) beim Schneechaos im Einsatz. Abfahrt beim FF Haus in Sitzenberg war um 0530 Uhr. Unsere Feuerwehr war mit dem 1. Zug des 19. KHD unterwegs, um den Menschen zu Hilfe zu eilen. Schon bei der Anfahrt musste unser KHD- Zug den ersten Einsatz bewältigen. Ein tschechischer Sattelschlepper blieb bei der Anfarht zum Gscheit vor der Passhöhe hängen und blockierte den Verkehr. Schneeräumfahrzeuge und Feuerwehrautos konnten nicht mehr weiter. Unser Kran zwängte sich am LKW vorbei und schleppte diesen bis zur Passhöhe.
Nun konnten wir den Einsatzort erreichen. Wo uns der lokale Krisenstab mit der Annaberger Bürgermeisterin Petra Zeh und dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Helmut Warta an der Spitze erwartete. Nach einer Lagebesprechung wurden den einzelnen Feuerwehren die Einsatzobjekte zugeteilt. Jeder Einsatzmannschaft bekam einen einheimischen Feuerwehrmann zur Verfügung, der die Kräfte zu den einzelnen Objekten führte. Wir waren im Raum Annarotte und Lassingrotte eingeteilt. Das Abschaufeln erwies sich als sehr schweißtreibende Arbeit. Bei steileren Dächern wurden mittels Arbeitsleine die Schneeschicht oberhalb der Dachfläche abschnitten und so eine Dachlawine erzeugt. Die meist flacheren Dächer und Carboards mussten allerdings mühsam abschaufelt werden. Gegen 1830 Uhr verlegten wir wieder nach Hause wo wir gegen 2100 Uhr eintrafen.
 
Weitere Infos auf www.ffsitzenberg.at <http://www.ffsitzenberg.at>
 
 

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