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Start Aktuelles KIT Vorarlberg leistet 40 000 Stunden

KIT Vorarlberg leistet 40 000 Stunden

 „Die 80 Frauen und Männer von der Krisenintervention und Notfallseelsorge Vorarlberg (kurz KIT genannt)
haben im vergangenen Jahr insgesamt über 40.000 Stunden (Einsätze, Aus- und Weiterbildung sowie Bereitschaftsstunden inkludiert) an freiwilliger Arbeit geleistet. Im Schnitt hat somit jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter rund 2 Monate (auf Basis eines 8 Stunden-Tages) seiner Freizeit für KIT-Vorarlberg im Jahr 2008 zur Verfügung gestellt. Diese Leistungen sind nicht selbstverständlich und wir sind sehr froh darüber, dass wir auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen können, wenn Menschen in unserem Lande durch sehr schwierige Lebensphasen zu begleiten sind“, sagt der Vorsitzende von KIT-Vorarlberg, Dr. Stefan Allgäuer.
190 KIT-Einsätze im Jahr  2008 bedeuten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Zunahme um 39,7%.
Die größte Herausforderung im letzten Jahr war zweifellos die tragische Brandkatastrophe im Vinzenzheim in Egg.
Seit der Gründung von KIT-Vorarlberg im Jahr 2000 wurde kein vergleichbarer Einsatz verzeichnet.
 
Das Einsatzspektrum der Krisenintervention und Notfallseelsorge
Überbringung von Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei
Betreuung von Angehörigen und Betroffenen bei plötzlichen Todesfällen
Betreuung von Angehörigen und Betroffenen bei Suizid
Betreuung von Einsatzkräften
 
Damit diese oft sehr belastenden Einsätze gut bewältigt werden können bietet KIT-Vorarlberg seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
jährlich ein Aus- und Weiterbildungsprogramm sowie Gruppensupervisionen an.
 
„Um die stetig wachsenden Aufgaben optimal erfüllen zu können, werden wir im kommenden
 Jahr 2010 im Frühjahr wieder einen Ausbildungsturnus für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten
und das in unserem Jubiläumsjahr, in dem dann auch eine österreichweite KIT-Tagung in Lustenau stattfinden wird“ so der Vorsitzende von KIT-Vorarlberg.
 
 

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