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Start Aktuelles Letzte Ausbaustufe des Digitalfunks

Letzte Ausbaustufe des Digitalfunks

St. Pölten (NLK) - Bund und Land NÖ vereinbarten Finanzierung:  Innenministerin Maria Fekter, Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka haben nun das Finanzierungsmodell für den Endausbau des Digitalfunknetzes in Niederösterreich vereinbart. Mit diesem Verhandlungsergebnis, das die genaue Kostenaufteilung zur Errichtung des Digitalfunks BOS Austria zwischen Bund und Ländern regelt, hat Niederösterreich auch einen wichtigen Schritt für die bundesweite Umsetzung gesetzt. "Das gemeinsame und einheitliche Funksystem für alle Einsatzorganisationen hat sich seit der Betriebsaufnahme in den ersten Bundesländern Tirol und Wien im täglichen Einsatz bestens bewährt. Erstmals ist damit die direkte, reibungslose Vernetzung der Bezirken in Niederösterreich, sowie in den bereits flächendeckend ausgebauten Einsatzkräfte über ein gemeinsames digitales Funksystem möglich", betonte Fekter.

Das Innenministerium übernimmt die generellen
Netzbetreiber-Gebühren sowie einen Anteil der Errichtungskosten für
die zusätzlich erforderlichen Standorte und beteiligt sich mit 6,9
Millionen Euro in Form eines Investitionszuschusses am Endausbau, der
im zweiten Quartal 2009 abgeschlossen sein soll. Um eine optimale
Versorgung zu gewährleisten, werden nunmehr insgesamt 388 Standorte
in das Netz eingebunden.

Plank hatte im Sommer 2005 die Grundsatzvereinbarung zur
Errichtung eines neuen Funknetzes gemeinsam mit dem
Landeskommandanten der Blaulichtorganisationen und der damaligen
Innenministerin Liese Prokop unterzeichnet. "Polizei, Feuerwehr,
Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Berg-, Wasser-, Höhlen- und
Flugrettung sowie sämtliche Rettungshundestaffeln werden ab Mitte
2009 die neue Technologie in Niederösterreich nutzen können. Auch die
Katastrophenschutzbehörden auf Gemeinde-, Bezirks-, Landes- und
Bundesebene sind in das Netz eingebunden. Im Katastrophenfall ist die
Kommunikation zwischen allen Akteuren sichergestellt. Mit der
Ausfinanzierung können wir das Netz allen freiwilligen Organisationen
für die nächsten 25 Jahre kostenlos zur Verfügung stellen", so die
Landesräte Plank und Sobotka.

Die positiven Rückmeldungen der Nutzer aus den bereits im Betrieb
befindlichen Bezirken zeigen die Stärken der neuen Technologie. So
konnte vor kurzem der Sucheinsatz von Feuerwehr, Polizei und
Bergrettung nach einem vermissten Flugzeug am Hohen Lindkogel im
Bezirk Baden mit den neuen organisationsübergreifenden Funkkanälen
optimal abgewickelt werden. Das gemeinsame Funksystem gibt es bereits
in den Bezirken Mödling, Baden, Wiener Neustadt, Bruck an der Leitha,
Wien-Umgebung, Tulln, Gänserndorf, Mistelbach, Hollabrunn, Horn,
Waidhofen an der Thaya und Gmünd. Der Bezirk St. Pölten folgt im
Jänner 2009, die weiteren Bezirke werden nach und nach bis Mitte 2009
in Betrieb genommen.

Niederösterreichische Landesregierung

http://www.noe.gv.at/nlk
 

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