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Start Aktuelles DFV Praxisstudie zu Frauen in der Feuerwehr

DFV Praxisstudie zu Frauen in der Feuerwehr

D: Ab sofort liegen die Ergebnisse der Praxisstudie „Mädchen und Frauen bei der Freiwilligen Feuerwehr“ in Buchform vor. Im Forschungsprojekt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hatten Prof. Dr. Angelika Wetterer, Dr. Margot Poppenhusen und Dr. Anja Voss Feuerwehrfrauen und -männer interviewt, um Leitlinien für die verstärkte Integration von Mädchen und Frauen in die Feuerwehr zu erarbeiten. Diese haben etwa die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt oder eine Kultur der Anerkennung zum Ziel.

 
Gefördert wurde die Forschung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Studienergebnisse wurden direkt anschlie-ßend in einem Praxisprojekt im Rahmen des Programms „Generationsübergrei-fenden Freiwilligendienste“ des BMFSFJ umgesetzt. Das nun erschienene Buch aus der Reihe „Forschungsberichte“ des Bundesministeriums ergänzt die bereits im Jahr 2006 auf einer CD veröffentlichte Studie mit umfassenden Berichten aus der Praxisphase.

„Wir wollen Menschen aus bislang unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen verstärkt in die Feuerwehr einbinden. Hierbei bilden Frauen das größte Potenzial: Wer sie ausschließt, spielt mit der Hälfte des Teams auf der Ersatzbank“, erklärt Ulrich Behrendt, der als zuständiger DFV-Vizepräsident das Projekt eng begleitet hat. Derzeit sind mehr als 75.000 Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, dies sind rund 7,25 Prozent. Bei der Jugendfeuerwehr engagieren sich knapp 59.000 Mädchen, die fast 24 Prozent der jugendlichen Aktiven ausmachen.

Das Buch „Mädchen und Frauen bei der Feuerwehr. Empirische Ergebnisse – praktische Maßnahmen“ (BMFSFJ, Forschungsreihe Band 2) kann man kostenfrei beim Bundesministerium bestellen oder als pdf-Datei herunterladen:
http://www.bmfsfj.bund.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Publikationen/publikationsliste,did=104214.html) .
Die Pressemitteilung des BMFSFJ findet sich unter http://www.bmfsfj.bund.de/bmfsfj/generator/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=111618.html .
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.feuerwehrfrauen-netzwerk.org .
 

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