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Start Aktuelles Tragisch: Unfall nach Jugendlager

Tragisch: Unfall nach Jugendlager

 NÖ/Melk/6.7.08: Ein Fahrzeug der Feuerwehr verunglückte Sonntagmittag auf der West Autobahn (A1) bei Melk bei der Rückfahrt vom Treffen der Feuerwehrlandesjugend in Amstetten. Der Lenker kam aus zur Zeit noch unbekannter Ursache vom 1. Fahrstreifen nach rechts von der Fahrbahn ab, kippte dadurch nach rechts und stieß anschließend mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Betonsteher des dortigen Überwegweisers. Am Beifahrersitz bzw. im Fond des Fahrzeuges befanden sich insgesamt 6 Jugendliche (11 bis 14 Jahre). Der Fahrer und die im Fond des Fahrzeuges befindlichen Burschen konnten sich selbst bzw wurden von anderen unbeteiligten Fahrzeuglenkern aus dem Fahrzeug befreit und erlitten Verletzungen unbestimmten Grades.
 Ein 14 jähriger Bursche wurde jedoch am Beifahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt, schwer verletzt und musste mittels hydr Rettungssatz von den FF Melk und Pöchlarn geborgen werden.
Unfallersthelfer war die Crew vom ÖAMTC-Schutzbrief-Ambulanzauto, die zufällig auf der Rückfahrt von Mainz zur Unglücksstelle kam. Neben zahlreichen Rettungsautos wurde auch der ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 2 aus Krems angefordert. Ein 14-jähriger Bub, der längere Zeit im Fahrzeug eingeklemmt war und schwere Verletzungen erlitten hatte, wurde von Christophorus 2 ins Krankenhaus nach St. Pölten geflogen. Die anderen Verletzten, der Fahrer und fünf etwa 10-jährige Kinder, wurden von Rettungsautos in Krankenhäuser geführt.
(ÖAMTC)
 
Bericht FF Melk
 

Auf der Heimfahrt vom Landesjungendlager kam ein Feuerwehrfahrzeug aus dem Bezirk Baden von der Fahrbahn ab und prallte auf den Sockel eines Überkopfwegweisers. Der Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt, die restliche Besatzung konnte sich aus eigener Kraft befreien.

Beim Eintreffen der Melker Feuerwehr war bereits ein RTW des ASB Pöchlarn vor Ort und leistete den Verletzten Erste Hilfe. Während der Feuerwehr - Einsatzleiter die Lage erkundete, begann der Notarzt von der Melker Feuerwehr mit der Erstversorgung des Eingeklemmten.
Das auf der Beifahrerseite liegende Fahrzeug wurde gegen Umkippen gesichert, gleichzeitig wurde der Brandschutz aufgebaut. Danach wurde parallel das Dach der Fahrerkabine abgetrennt sowie mit hydaulischen Rettungszylinder und Spreizer der Fußraum erweitert. Erschwerend kam hinzu, dass ein Fuß des Verletzten in einem Loch in der Bodenplatte verhakt war. Nach Freimachen der Beine konnte der Verletzte achsgerecht mit dem Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Nach anschließender notärztlicher Versorgung wurde der Verletzte mit dem NAH Christophorus 2 ins Landesklinikum St. Pölten transportiert. Die anderen Verletzen wurden zwischenzeitlich vom NAW-Team Melk und einem Praktischen Arzt aus Pöchlarn versorgt und durch den Rettungsdienst ins LKH Melk und LKH St. Pölten gebracht. 2 unverletzte Kinder wurden in das FF-Haus Melk gebracht und betreut.
Die Bergung des Unfallfahrzeugs übernahm die Feuerwehr Pöchlarn. BFKDT Josef Göls und LFKDT Buchta waren an der Einsatzstelle anwesend.

Im Einsatz
Feuerwehr Melk mit KDO, KLF-W, SRF, WLF
Feuerwehr Pöchlarn mit RLFA 2000, ZW- RLFA 2000, KF
Rettungsdienst mit NAW Melk, NAH C2, RTWs aus Melk und Pöchlarn

 
 
 
 
Thomas Reiter/Dr. Clemes Harrer
Foto: Plutsch 
 

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