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Brisanter Cocktail "Zukunft Feuerwehr"
Quo vadis, Feuerwehr? Haben wir schon vor Jahren gefragt. Patscherte Imagepflege, Bierzeltromantik, FW-Ortskaisertum. "Wer hat Das Größte...?" und vieles andere ergibt mit Wirtschaftskrise, Einsparungen und Verwaltungsreform einen hochbrisanten Cocktail. Beispiel gefällig? Vergangenen Donnerstag ist das österreichische Feuerwehrwesen wieder einmal unter die Räder gekommen: http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/3183479-Zeit-im-Bild/3191169-Schulden-in-den-Bundeslaendern
Bitter, dass gerade die personalkostenfreie und vielfach selbst finanzierende Feuerwehr als Platzhalter für ganz ganz andere "Geldvernichter" herhalten muss. Gestern hat der ÖBFV reagiert: http://www.bundesfeuerwehrverband.at/aktuelles/details/article/offener-brief-an-prof-felderer/ Leider rächt sich damit auch die oft mangelnde und leider völlig uneinheitliche Image- Pflege - bei anderen Organsiationen würde man sich sowas gar nicht trauen.
Auch wenn der "Verursacher" der Diskussion schon das Gespräch gesucht hat, zeigt sich signifikant, wie Feuerwehr in Österreich gesehen wird. Jetzt kann noch reformiert werden, "bevor es andere tun", aber zweifellos ist es schon "1 vor 12". Reformkommissionen in den einzelnen Ländern oder das Umtaufen von Fahrzeugen sind zu wenig. Feuerwehr muss sich ernsthaft und gemeinsam NEU definieren!
- Stärkung auf Bundesebene, auch wenns schmerzt und gesetzliche Änderungen braucht. Auch (rechtliche) Aufwertung des ÖBFV ist ein Thema!
- Klar definierte Aufgaben, die für Freiwillige auch bewältigbar sind - ein Schritt auch Richtung Mitarbeiterwerbung!
- Bundesweite Vereinfachung der Fahrzeugrichtlinien, Bekleidungsvorschriften, etc. - Kostenreduktion ist sicher!
- Endlich eine GEMEINSAME Öffentlichkeitsarbeit mit Pfiff, Corporate Identity, etc. - Vorbilder gibts ja schon!
- Endlich Mut: Trennung des Schutzziels von "kulturellen" Aufgaben - EINE Feuerwehr kann auch in zwei Orten Veranstaltungen abhalten, die gesetzlichen Aufgaben aber mit gemeinsamer Mannschaft und gemeinsamen Gerät erfüllen!
Der Katalog ist beliebig fortsetzbar. Schreiben Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Update: geht schon weiter: http://derstandard.at/1271378370329/Tirol-Teure-Feuerwehren-sollen-zusammenruecken