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Start Aktuelles ÖBFV: Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber geehrt

ÖBFV: Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber geehrt

Der Bundesfeuerwehrverband lud am 14.11: - zur Pressekonferenz „Österreichs Feuerwehren 2011 – eine Leistungsbilanz“
- zur Verleihung des "Pegasus Award" von Reader's Digest an die österreichischen Feuerwehren
- zur Verleihung der Awards "Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber 2011" an 19 Unternehmen durch den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband

Ausgezeichnet-2011
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 ÖBFV: 337.080 Feuerwehrmitglieder im Jahr 2010 sind ein Zeichen für die Einsatzbereitschaft und den Willen für die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu sorgen. Dieses flächendeckende System von Freiwilligen Feuerwehren, Betriebsfeuerwehren und Berufsfeuerwehren zeigt auf, welche Aufgaben zu bewältigen und welche Rahmenbedingungen notwendig sind. 4.525 Freiwillige Feuerwehren sind auch davon abhängig, inwieweit ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder im Notfall zur Stelle sein können. Vielerorts gibt es verständnisvolle Arbeitgeber die ihren Dienstnehmern eine Ausübung von Einsatztätigkeiten für die Freiwillige Feuerwehr ermöglichen und damit auch einen Beitrag zur Sicherheit in Österreich geben. Die Raiffeisen-Bankengruppe Niederösterreich-Wien ist eine Unternehmensgruppe, die ihren Mitarbeitern im Fall des Falles entgegenkommt und somit einen wichtigen Beitrag für Österreichs Sicherheit leistet. Dazu wird Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder Stellung nehmen und Beispiele aufzeigen. Die Feuerwehren gehören zu den vertrauenswürdigsten Berufen in Österreich – dies beweist die jährliche Erhebung von Reader’s Digest. Mit der Verleihung des Pegasus Award durch Geschätsführer Werner Neunzig wird diesem erfreulichen Ergebnis Ausdruck gegeben und gleichzeitig allen Feuerwehrmitgliedern in Österreich für Ihr Engagement gedankt. 19 Unternehmen aus 9 Bundesländern werden an diesem Abend mit dem Award „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber 2011“ durch den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband in Anwesenheit von Frau Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und WKO-Vizepräsident Dr. Hans-Jörg Schelling ausgezeichnet.

 

Kommentar: Zweifellos ein wichtiger Schritt den Schulterschluss mit der Wirtschaft zu finden - eine Idee aus NÖ, die sich seit 10 Jahren gut entwickelt hat. Ebenfalls positiv, dass die Spitzen der Politik auch auf Bundesebene die Entwicklung des Feuerwehrwesens verfoglen. Es wurden auch einige heikle Punkte angesprochen, dass etwa zukünftig das Feuerwehrsystem mehr vom Humankapital als von der Beschaffung teurer Ausrüstung abhängig sein wird. Lösungen sind in diesem Bereich nur durch kräftige Impulse aus verschiedenen Richtungen möglich, denn die "klassische"Feuerwehrbiografie" - mit 12 eingetreten und mit 80 das Feuerwehrbegräbnis - entspricht nicht mehr der heutigen Zeit bzw. der heutigen Gesellschaft. Anzustreben sind also Lösungsansätze, um Jugendliche und Frauen aber auch ältere Quereinseiger mehr einzubinden und das System dafür flexibler zu machen. Auch über die Strukturen sollte man generell nachdenken.

 

Nachtrag - FA. AL-CO

Ehre wem Ehre gebührt
Bundesverleihung feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber 2011
337.080 Feuerwehrmitglieder in ganz Österreich sind ein Zeichen für die Einsatzbereitschaft und den Willen für die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu sorgen.

Am 14. November lud der Bundesfeuerwehrverband zur Pressekonferenz „Österreichs Feuerwehren 2011 – eine Leistungsbilanz“ in die Bundeshauptstadt ein. Zahlreiche angesehene Personen aus Politik, Wirtschaft und aus dem Feuerwehrwesen, darunter die Bundesministerin für Inneres Mag.a Johanna Mikl-Leitner, der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Rudolf Hundstorfer und der Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich Dr. Hans-Jörg Schelling, folgten der Einladung. Josef Buchta, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, berichtete über das zu Ende gehende Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit. Er hob in seiner Rede neben der Änderung des Führerscheingesetzes, in Bezug auf die Ausnahmeregelung für Feuerwehrfahrzeuge, und die Aufnahme in die Liste der spendenbegünstigten Organisation ab 1. Jänner 2012 besonders die ebenfalls am 1. Jänner 2012 in Kraft tretende Regelung für die Rettungsgasse hervor.

Die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber 2011“, die im Anschluss an die Pressekonferenz an 19 Unternehmen verliehen wurde, ist ein Zeichen des Dankes an die vielerorts verständnisvollen Arbeitgeber, die ihren DienstnehmerInnen die Ausübung von Einsatztätigkeiten für die Freiwillige Feuerwehr ermöglichen und somit auch einen Beitrag zur Sicherheit in Österreich leisten. Einer der Awards ging an das Unternehmen AL-KO Kober GesmbH. Das Familienunternehmen mit über 50 Standorten weltweit wurde zusammen mit der Firma Elektro Ortner für das Bundesland Tirol ausgezeichnet. Die beiden Werke der Firma AL-KO Kober GesmbH in Ramsau und Zellberg stellen im Zillertal Musterbetriebe in Bezug auf gelebte Freiwilligkeit da.

„Wir wollen mit dieser Auszeichnung jene Unternehmen vor den Vorhang holen, die ihren MitarbeiterInnen vollen Rückhalt bieten, wenn diese zu Feuerwehreinsätzen ausrücken müssen!" , so Präsident Josef Buchta.

Zu der Verleihung reisten auch zahlreiche Vertreter aus Tirol nach Wien. So kamen neben Landesfeuerwehrkommandant Klaus Erler, Bezirksfeuerwehrkommandant Johann Steinberger sowie der Bürgermeister der Gemeinde Ramsau Friedrich Steiner  und der Vizebürgermeister der Gemeinde Zellberg Hansjörg Tipotsch auch die Kommandanten und deren Stellvertreter aus Ramsau und Zell in den Genuss der spektakulären Kulisse im Raiffeisen-Forum in Wien. Die feierliche Übernahme der bundesweiten Auszeichnung übernahm Leo Wechselberger, Brandschutzbeauftragter in der Firma AL-KO.

Die jährliche Erhebung der internationalen Zeitschrift „Reader’s Digest“ für die vertrauenswürdigste Berufsgruppe sprach sich bereits zum achten Mal für die Österreichischen Feuerwehrmitglieder aus. 97 Prozent sprachen den Feuerwehrkräften ein „sehr hohes“ bis „ziemlich hohes“ Vertrauen aus. Vertretend für die Feuerwehrmitglieder Österreichs übernahm Präsident Josef Buchta gemeinsam mit den Landesfeuerwehrkommandanten den „Pegasus Award“ entgegen.

Seitens der Feuerwehr möchten wir uns auf diesem Weg bei allen Betrieben für das Entgegenkommen und die Wertschätzung des freiwilligen Systems in Österreich bedanken.

Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Zell
Taxacher Patrick
 

 

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