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Beistand und Hilfe nach schlimmen Erlebnissen

Bregenz (OTS/VLK) - Seit mehr als zehn Jahren bewährt sich die Krisenintervention und Notfallseelsorge (KIT), wenn Menschen Hilfe brauchen, um schlimme Erlebnisse zu verarbeiten. Die wertvolle Arbeit
dieser Institution wird von Land und Gemeinden aus dem Sozialfonds unterstützt. Für heuer hat das Kuratorium des Sozialfonds einen Beitrag von 83.600 Euro genehmigt, teilen Landesstatthalter Markus Wallner und Landesrätin Greti Schmid mit.Im Jahr 2010 wurden die ehrenamtlichen KIT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 218 Einsätzen gerufen und haben dabei mehr als 1.500
Arbeitsstunden geleistet. KIT wird in Vorarlberg von einer Arbeitsgemeinschaft verschiedener Organisationen getragen: Caritas der Diözese Feldkirch, Rotes Kreuz, Institut für Sozialdienste, Landesfeuerwehrverband, Polizei, Ärztekammer für Vorarlberg, Vorarlberger Landesverband für Psychotherapie, Bergrettung, Wasserrettung, Katholische und Evangelische Kirche.


Durch diese gut funktionierende regionale Partnerschaft leistet KIT einen wichtigen Beitrag zur hohen Qualität der Sozialdienste und des Hilfs- und Rettungswesens in Vorarlberg, sind LSth. Wallner und
LR Schmid überzeugt. KIT ist ein unverzichtbares Glied in der Rettungskette. Zum einen geht es darum, Menschen, die - etwa nach schweren Unfällen - unter
Schock stehen oder traumatisiert sind, neben der ärztlichen Versorgung auch psychologische bzw. seelsorgliche Hilfe anzubieten, zum anderen brauchen auch die Einsatzkräfte eine Betreuung, wenn sie zuvor in schrecklichen Situationen konzentriert ihre Arbeit machen mussten.

Landespressestelle Vorarlberg

 

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