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Start Aktuelles „BrandHÁZ“ in Vollbetrieb

„BrandHÁZ“ in Vollbetrieb

B/ Das neue Branddienstausbildungszentrum „BrandHÁZ“ in der burgenländischen Landesfeuerwehrschule in Eisenstadt sit seit 8.6. nun endgültig in Betrieb. Mit einer gemeinsamen Übung von Kräften der BF Sopron und der Stadtfeuerwehr Eisenstadt ging das interessante Objekt in Vollbetrieb. Mehr in unserer nächsten Nummer.
 


 
Die Republik Österreich und die Republik Ungarn haben eine ca. 350 km lange gemeinsame Grenze, an der das Bundesland Burgenland sowie die Komitate Györ-Moson-Sopron und Vas liegen. Durch die Entwicklungen in der EU ist diese Region vom Randbereich in das zentrale Europa gerückt.

Da Elementarereignisse, technische Katastrophen, Brände und Unfälle keine Grenzen kennen, nahmen dies der Landesfeuerwehrverband Burgenland und die Katastrophenschutzdirektion der Komitate Györ-Moson-Sopron bereits vor Jahren zum Anlass für gemeinsame, grenzüberschreitende Ausbildungsaktivitäten. So wurden in den letzten drei Jahren umfangreiche realitätsnahe Einsatzübungen im Bereich Györ, Sopron, Köszeg, Nickelsdorf, Rechnitz, Eisenstadt, Rust, Mörbisch und am ungarischen Teil des Neusiedler Sees gemeinsam geplant und durchgeführt. Ebenfalls wurden grenzüberschreitende Waldbrandübungen und Gefahrgutübungen abgehalten. Darüber hinaus wird an der Landesfeuerwehrschule in Eisenstadt seit Jahren die gemeinsame und grenzüberschreitende Ausbildung  von Atemschutzgeräteträgern in dem im Jahr 1975 errichteten Brandhaus samt begleitenden Übungseinrichtungen durchgeführt. Seit 2006 ist aus statischen Gründen das alte Brandhaus nur noch bedingt nützbar. Heißübungen dürfen überhaupt nicht mehr durchgeführt werden. In den Jahren 2007 und 2008 wurde in mehreren gemeinsamen Arbeitsgesprächen die Notwendigkeit des Neubaus eines Branddienstausbildungszentrums „BrandHÁZ“ sowie die Organisation der gemeinsamen Nutzung geplant.
 
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Ausbau der Landesfeuerwehrschule Burgenland zum „Pannonischen Kompetenz-Zentrum“ in den Jahren 2002 und 2003 als „INTERREG III A AT-HU Projekt“ über das Regionalmanagement Burgenland gefördert wurde und wesentlich zur Intensivierung und Verbesserung der grenzüberschreitenden Ausbildung beiträgt.

 

Copyright © 2010 www.feuerwehrobjektiv.at